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槍 Yari

Ident. Nr.: I D 6968

ObjID: obj:2004888

Details (Expert)

Beteiligte
Otto Graf von Dönhoff (1835 - 1904),
Vermittler*in
Ferdinand Krien (1892),
Übersetzer*in
Datierung
Meiji-Zeit (Anfang), vor 1879
Geografische Bezüge
Japan,
Land/Region
Ryûkyû (琉球),
Königreich
Abmessungen
Länge: gesamt: 137 cm
Länge x Breite: Metallspitze 29,4 x 4,5 cm

Objektbeschreibung

Der Yari (jap. 鎗, auch 槍 oder 鑓) ist eine japanische Lanze mit langem Nakago (Angel). Die Länge der Klinge variiert zwischen 15 cm und mehr als 60 cm. Der Schaft war bis zu 240 cm lang. Die meisten größeren Yari waren schmiedetechnisch wie Nihonto aus laminiertem Stahl und partiell gehärtet aufgebaut. Der Schaft ist in der Regel lackiert, manchmal auch die Saya. Wie bei Schwertern konnten auch hier Metallbeschläge, schmückende Einlagen (Perlmutt, Eierschalen und Rochenhaut) Verwendung finden. Neben dem Langschwert Katana galt der Yari als effektivste Waffe im Nahkampf während der Schlacht, vor allem für die Ashigaru (Fußsoldaten). Sie wurde auch von den Samurai verwendet und hatte ihre größten Vorteile, ähnlich der Naginata, im Kampf gegen berittene und gepanzerte Gegner. Der Yari wurde nur im Nahkampf verwendet und nicht geworfen (Unterschied zwischen Lanze und Speer).

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum