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Ident. Nr.: Kt I. 441.10

ObjID: obj:2010038

Details (Expert)

Datierung
7. Jahrhundert
Datierung engl.: 7th century
Dynastie: Umaiyaden
Dynastie - engl.: Umayyads
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Irak,
Land
Fundort: Ktesiphon,
Ort
Material / Technik
Irdenware, geformt, gebrannt
Abmessungen
Höhe: 11,5 cm
Breite: 5,8 cm
Tiefe: 4,8 cm

Objektbeschreibung

Frei modellierte plastische Miniatur eines Reiters mit in Barbotinetechnik applizierten Gewandbestandteilen. Die aus gelb-beigen Ton gefertigte Figur mit seitlich ausgestellten, bestoßenen Armen saß auf einem kleinen Pferd oder einem Gefäßhenkel auf. Dem Gesicht ist eine mit Fingerkniff geformte Nase angesetzt, Einstiche markieren Augen und Ohren. Die Halspartie umschließt ein breites Kragenband, von der rechten Schulter ist eine breite Schärpe mit Dekor aus fünf Einstichen quer über den Oberkörper gelegt. Der genaue Fundort im Rahmen der Ktesiphon-Grabungen ist für die wohl frühislamischer Zeit entstammenden Figur nicht überliefert, eventuell wurde sie in den Grabungsarealen von Salman Pak oder al-Maʿarid geborgen.

Letzte Aktualisierung: 04.03.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.