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Graues Strickkleid, Dekolleté und Ärmel in quadratischer, gitterartiger Luftspitze

Ident. Nr.: 2015,5

ObjID: obj:2012771

Details (Expert)

Beteiligte
Entwurf: Regina Georgiew (tätig um 1966-2000),
Designer*in
Datierung
1988/89
Geografische Bezüge
faktischer Entstehungsort: Berlin
Abmessungen
Länge: 148 cm
Breite: Schulterbreite: 45 cm

Objektbeschreibung

An ein bodenlanges, gestricktes Schlauchkleid ist in Luftspitzentechnick ein flacher vorderer Ausschnitt, lange Ärmel und ein taillentiefer Rückenausschnitt angearbeitet. Die Luftspitze ist hier linear aufgefasst.
Regina Georgiew hat dieses Kleid im Rahmen eines Projekts für den "Salon Plauener Spitze" (im VEB Plauener Spitze) entwickelt. Ziel war es, mit einer alten Textiltechnologie ein modernes Design zu entwickeln, hier in Form von Luftspitze mit Gestrick.

Letzte Aktualisierung: 31.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Kunstgewerbemuseum

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Pokal aus dickwandigem, farblosem Glas, Boden mit Abrissnarbe, die gesamte Oberfläche ist akzentuiert mit Gold staffiert, auf dem Fuß ein Kranz aus Oliven mit Ovalaugen, der massive Schaft ist mit Längsfacetten beschliffen, die sich bis an den Ansatz der bündig anschließenden Kuppa als vertiefte Zungen fortsetzen. Die Kuppawandung ziert in Tiefschnitt unter der Bügelkrone das von einem Adler gehaltene Rundmedaillon mit dem Profilbildnis Königin Sophie Dorotheas (1687–1757), flankiert von Adlern und Lorbeerzweigen, darunter fein goldgemaltes Rollwerk und sich überkreuzende Füllhörner. Der verwärmte Mündungsrand ist beidseitig vergoldet. Der Pokal datiert entweder in die letzten Betriebsjahre der Potsdamer oder in die ersten der Zechliner Glashütte und dürfte höchst wahrscheinlich als Paar mit einem Glas konzipiert gewesen sein, das ein Porträt Friedrich Wilhelms I. (1688–1740) trug (möglicherweise Inv. Nr. O-1982,78, a,b). Eine Reihe sehr ähnlicher bis nahezu identischer Pokalgläser mit Potsdamer Provenienz sind überliefert, die einen zugehörigen Deckel besitzen (vgl. Schmidt, Brandenburgische Gläser, 1914, Taf. 35.5; Baumgärtner, Porträtgläser, 1981, Abb. 9, S. 21; für das Bildnis vgl. Abb. 5, S. 18; Klesse/Mayr, Veredelte Gläser aus Renaissance und Barock, 1987, Nr. 134; Strasser/Spiegl, Dekoriertes Glas, 1989, Kat. 145, S. 280; Kunsthistorisches Museum Wien, Inv. Nr. Kunstkammer, 10382; Stiftung Stadtmuseum Berlin, Inv. Nr. II 74/185 A, ebenfalls ohne Deckel). Ursprünglich war wohl ein zugehöriger Deckel vorhanden, der zugeordnete Deckel passt nicht, er gehört zu einem kleineren Pokal. [Verena Wasmuth]MAKR