Gärtnerin als Frühling
Ident. Nr.: 1907,128
ObjID: obj:2021287
Kontakt
Einrichtung:
Kunstgewerbemuseum
E-Mail:
kgm@smb.spk-berlin.deDetails (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- 1765 (Modell), um 1780 (Ausformung)
- Geografische Bezüge
- Material / Technik
- Porzellan mit Aufglasur- und Goldmalerei
- Abmessungen
- Höhe: 21,5 cmAndere Maße: Sockel 8 x 8 x 8,7 cmGewicht: 635 g
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/2021287
Objektbeschreibung
Der Modelleur Friedrich Elias Meyer (um 1723–1785), ein Schüler Johann Joachim Kändlers (1706–1775) in Meißen, kam 1761 an die Berliner Porzellanmanufaktur von Johann Ernst Gotzkowsky (1710–1775), die 1763 von Friedrich II. (reg. 1740–1786) übernommen und als Königliche Porzellanmanufaktur weitergeführt wurde. Für Friedrich entwarf Meyer kunstvolle Tafelservice, oft in bewusster Korrespondenz zu den Innenräumen der königlichen Schlösser.
Die Allegorie des Frühlings war für den Tafelaufsatz (›Plat de Ménage‹) des sogenannten 1. Potsdamschen Tafelservices entworfen worden, das 1765 für das Neue Palais in Potsdam bestellt wurde. Versinnbildlicht wird die Jahreszeit durch die Figur einer Gärtnerin mit Korb und Blumenstrauß in der Hand. Die grazile Drehung des Körpers harmoniert mit der zarten Farbigkeit und der luftig getupften Blumenmalerei. LG
Letzte Aktualisierung: 15.12.2025
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