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Ident. Nr.: Kt I. 401.2

ObjID: obj:2025111

Details (Expert)

Datierung
401 - 700
Datierung engl.: 5th - 7th century
Geografische Bezüge
Irak,
Land
Material / Technik
Irdenware, geritzt, mit Applikation
Abmessungen
Länge: 10 cm
Breite: 22 cm
Wandungsstärke: 2,2 cm

Objektbeschreibung

Wandscherbe eines Vorratsgefäßes aus unglasierter beiger Irdenware. Umlaufende horizontale Leisten gliedern das Schulterdekor oberhalb des Umbruchs in Dekorbänder aus applizierten Tonwülsten. Die beiden erhaltenen Reihen zeigen einen Rankenfries, dessen Zwischenräume mit sich gegenübersitzenden Kugelpaaren gefüllt sind. Darunter sitzt ein linksläufiger Palmettenfries aus herzförmig angeordneten, eingeschwungenen Wülsten, die Kugel-Dreiergruppen enthalten und Knospen aus drei tropfenförmigen Blättern entwachsen. Flächige Zwickel entlang der Frieskanten sind wiederum mit kugeligen Applikationen gefüllt. Den Schulterübergang zum Hals zierte nur noch ansatzweise erkennbares Ritzdekor auf der Gefäßoberfläche. Das in altertümlicher Barbotine-Technik verzierte Fragment fand sich bei den Ausgrabungen im Stadtgebiet Ktesiphons in einem Schutthorizont, möglicherweise im Palastareal.

Letzte Aktualisierung: 04.03.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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