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Ident. Nr.: N (26 H) 638/1993,a-b

ObjID: obj:2027217

Details (Expert)

Datierung
1920 - 1939
Geografische Bezüge
Abmessungen
Länge: 132 cm , Taillenweite 72 cm (a)
Länge: 104 cm (b)

Objektbeschreibung

Schwarzes Tüllkleid mit dazugehörigem weißen Unterkleid. Das Kleid besteht aus einem mit schwarzen Pailetten besticktem Oberteil und einem gepunktetem Tüllrock. Der untere Rockteil ist mit aufgenähten Pailettenbändern verziert. Die Pailettenbänder finden auch als Träger Verwendung. Der Saum der Kleides besteht aus godetartig angesetztem Tüll. Die kurzen Ärmel wurden mit kleinen Tüllrüschen besetzt. Das schlichte Unterkleid ist in A-Linie geschnitten und mit eingesetzten Godets versehen.
Das Kleid wurde in den 1920er Jahren von der Tante der Vorbesitzerin zum größten Teil mit der Hand gefertigt und von dieser in den 1930er Jahren für die Vorbesitzerin abgeändert. Hierfür wurde die Rocklänge bei Ober- und Unterkleid mit Hilfe von Abnähern gekürzt und vermutlich das rote Samtband angebracht.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."