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Ident. Nr.: D (54 B) 498/1987

ObjID: obj:2028566

Details (Expert)

Datierung
19. Jh.
Abmessungen
Durchmesser: 31 cm

Objektbeschreibung

Der Kopfring besteht aus versteiftem weißen Leinengewebe besetzt mit Rosetten aus Draht sowie Pailetten und Plättchen aus beschichteter Folie. Am unteren Rand sind mehrere weiße und ein rotes Seidenband angebracht. Die Seidenbänder sind teilweise nur noch in Fragmenten erhalten. An der Innenseite des Kopfrings sind zwei Holzreifen, vermutlich aus Weidenzweigen gefertigt, eingesetzt und mit radialen Drähten umgeben, die den schüsselförmigen Aufbau der Krone bilden. Abwechselnd sind die Drahtgerüste mit rosa und naturfarbenen sowie gelb und naturfarbenen Bändern umflochten. Dem Flechtgerüst aufgesetzt sind zweifarbige Seidenrosetten in Gelb und Rot. Das Gehänge der Krone besteht aus einer Vielzahl an Perlchen und Flindern sowie Rosetten aus Drahtschlingen und Perlen und Spiegelplättchen.

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."