Schale, Fragment
Ident. Nr.: 10798
ObjID: obj:2033515
Kontakt
Einrichtung:
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
E-Mail:
sbm@smb.spk-berlin.deFotonachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst / Beate Böhlendorf-Arslan Public Domain Mark 1.0
Fotonachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst / Beate Böhlendorf-Arslan Public Domain Mark 1.0
Details (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- 10. Jahrhundert
- Material / Technik
- Keramik
- Abmessungen
- Durchmesser: Boden; max. 9,1 cmHöhe: erhalten 3 cmWandungsstärke: 0,55 cm
- Erwerbung
- Im April 1936 von der Antikenabteilung überwiesen, der Wilhelm Fabricius es zuvor geschenk hatte.
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/2033515
Objektbeschreibung
Erhalten ist der Boden mit Standring mit einem Teil der ansetzenden Wandung.
Auf die Gefäßinnenseite wurde eine flächige Komposition gestempelt. Sie zeigt im Spiegel einen mit konzentrischen Kreisen und einem Wellenband eingerahmten Vogel, der mit ausgebreiteten Schwingen in stehender Position abgebildet ist. Der Kopf mit dem spitzen Schnabel kennzeichnet das Tier als Raubvogel, wohl einen Adler. Der schlanke Körper und die Beine wurden dagegen eher menschenähnlich gestaltet. An den äußeren Kreis grenzen sechs Zahnschnittkreise, in die wohl Vierbeiner gesetzt wurden, wie aus den erkennbaren Körpern, Hinterläufen und Schwänzen erschlossen werden kann.
Unter dem Boden ist ein "X"-förmiges Graffito eingeritzt.
Auf die Gefäßinnenseite wurde eine flächige Komposition gestempelt. Sie zeigt im Spiegel einen mit konzentrischen Kreisen und einem Wellenband eingerahmten Vogel, der mit ausgebreiteten Schwingen in stehender Position abgebildet ist. Der Kopf mit dem spitzen Schnabel kennzeichnet das Tier als Raubvogel, wohl einen Adler. Der schlanke Körper und die Beine wurden dagegen eher menschenähnlich gestaltet. An den äußeren Kreis grenzen sechs Zahnschnittkreise, in die wohl Vierbeiner gesetzt wurden, wie aus den erkennbaren Körpern, Hinterläufen und Schwänzen erschlossen werden kann.
Unter dem Boden ist ein "X"-förmiges Graffito eingeritzt.
Parallelen zu diesem Gefäß wurden unter anderem in Istanbul, der Marmara-Region, Griechenland und Bulgarien gefunden.
Ausführliche Lit.: Beate Böhlendorf-Arslan, Spätantike, byzantinische und postbyzantinische Keramik, mit einem Beitrag zur Geschichte der Sammlung von Gabriele Mietke, (Spätantike - frühes Christentum - Byzanz, Kunst im Ersten Jahrtausend, Reihe A: Grundlagen und Monumente, Band 3), Wiesbaden 2013, S. 57, Kat. 69.
Letzte Aktualisierung: 30.07.2026
Kontakt
Einrichtung:
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
E-Mail:
sbm@smb.spk-berlin.de