Koptisches Ostrakon, Unterschriften
Ident. Nr.: P 12231
ObjID: obj:2035073
Details (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- Genauer: 6.–7.Jh.
- Geografische Bezüge
- Material / Technik
- Ton, gebrannt (Material); einseitig, beschriftet (Technik)
- Abmessungen
- Höhe x Breite x Tiefe: 100 x 128 x 7 mm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/2035073
Objektbeschreibung
Ostraka sind ein sehr verbreitetes Schreibmaterial im Alten Ägypten. In der Regel sind dies Krugscherben, auf denen kurze Texte notiert wurden, wie beispielsweise Briefe, Listen, Abrechnungen oder Notizen. Dieses Ostrakon stammt von der Nilinsel Elephantine in Ägypten und wurde während der Ausgrabungen der damals Königlichen Museen durch Otto Rubensohn und Friedrich Zucker zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgegraben. Die hier verwendete Sprache und Schrift ist das sogenannte Koptische. Dabei handelt es sich um die späteste Sprachstufe des Altägyptischen, die in christlicher Zeit mit griechischen Buchstaben notiert wurde. Aus der ägyptisch-demotischen Kursivschrift entliehene Zusatzzeichen wurden ebenso hinzugefügt, um Laute abzubilden, die in der griechischen Schrift fehlen.
Nach einem Staurogram der Name Viktor (ⲃⲓⲕⲧⲱⲣ) ist zu lesen, Rest unklar
http://elephantine.smb.museum/record/ID100188
(V. Lepper / A. Hasznos)
Letzte Aktualisierung: 25.08.2025
Kontakt
Einrichtung:
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
E-Mail:
aemp@smb.spk-berlin.de