Schüssel oder Schale, Fragment (Boden)
Ident. Nr.: 6353
ObjID: obj:2035209
Kontakt
Einrichtung:
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
E-Mail:
sbm@smb.spk-berlin.deDetails (Expert)
- Datierung
- 13. Jahrhundert
- Material / Technik
- Keramik
- Abmessungen
- Durchmesser: Boden 7,25 cmHöhe: erhalten 4,4 cmWandungsstärke: max. 1,1 cm
- Erwerbung
- 1905 aus dem Antiquarium überwiesen (Aus Pergamon)
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/2035209
Objektbeschreibung
Erhalten sind wei anpassende Fragmente des Bodens mit ansteigender Wandung.
Der Sgraffitodekor auf der Innenseite wurde mit flächig ausgekratzten Details ausgeführt und hebt sich gelbbraun vom Glasurgrund ab. Er zeigt ein aufrecht stehendes Wesen mit ausgebreiteten Armen, von denen zwei lange, schraffierte Streifen nach unten ziehen, vielleicht an den Ärmeln hängende Stoffzipfel. Der schmale, mit Linien und Bogenreihen gemusterte Körper führt in einen kräftigen, kurzen Hals, um den ein doppelt schraffiertes Band liegt und auf dem der massige Kopf aufsitzt. Den Kopf umgeben schulterlange
Locken, aus denen große Ohren herausragen. Das Gesicht wird von den beiden großen runden Augen mit starren Pupillen beherrscht. Die gerade Nase über dem aufgerissener Mund teilt das Gesicht.
Drei kleine, weit auseinander liegende Füßchenspitzen einer Tripode kleben auf dem Spiegel, die zum Stapeln der Ware im Ofen dienten.
Der Sgraffitodekor auf der Innenseite wurde mit flächig ausgekratzten Details ausgeführt und hebt sich gelbbraun vom Glasurgrund ab. Er zeigt ein aufrecht stehendes Wesen mit ausgebreiteten Armen, von denen zwei lange, schraffierte Streifen nach unten ziehen, vielleicht an den Ärmeln hängende Stoffzipfel. Der schmale, mit Linien und Bogenreihen gemusterte Körper führt in einen kräftigen, kurzen Hals, um den ein doppelt schraffiertes Band liegt und auf dem der massige Kopf aufsitzt. Den Kopf umgeben schulterlange
Locken, aus denen große Ohren herausragen. Das Gesicht wird von den beiden großen runden Augen mit starren Pupillen beherrscht. Die gerade Nase über dem aufgerissener Mund teilt das Gesicht.
Drei kleine, weit auseinander liegende Füßchenspitzen einer Tripode kleben auf dem Spiegel, die zum Stapeln der Ware im Ofen dienten.
Ausführliche Lit.: Beate Böhlendorf-Arslan, Spätantike, byzantinische und postbyzantinische Keramik, mit einem Beitrag zur Geschichte der Sammlung von Gabriele Mietke, (Spätantike - frühes Christentum - Byzanz, Kunst im Ersten Jahrtausend, Reihe A: Grundlagen und Monumente, Band 3), Wiesbaden 2013, S. 467, Kat. 1119.
Letzte Aktualisierung: 30.07.2026
Kontakt
Einrichtung:
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
E-Mail:
sbm@smb.spk-berlin.de