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Ident. Nr.: N (29 H) 241/2015,b

ObjID: obj:2036045

Details (Expert)

Beteiligte
Ingeborg Bohne-Fiegert (11.9.1921 - 11.3.2008),
Hersteller*in
Datierung
1993
Material / Technik
Holzrahmen, Textil
Abmessungen
Länge x Breite: 36 x 36 cm

Objektbeschreibung

Das Motiv auf der Schablone zeigt ein stilisiertes Fischerpaar um 1900. Unter den Figuren stehen die Initialien "I-B-F" der Herstellerin und der Titel "Potsdamer Fischerpaar um 1900". Auf einen Holzrahmen ist mit Leukoplastpflaster eine feine synthetische Gaze mit dem Motiv gespannt. Die Vorrichtung dient zum Farbauftrag. Der Stoffbeutel N (29 H) 241/2015,a wurde mit der Schablone bedruckt.

Das Motiv wurde von Ingeborg Bohne-Fiegert, Leiterin des Zirkels für künstlerische Textilgestaltung Potsdam, in den 1960er Jahren entworfen. Der Zirkel war eine wegweisende Gemeinschaft des textilen "Volkskunstschaffens" in der DDR. Nach der Wiedervereinigung gründete sich auf Initiative ehemailger Zirkelteilnehmerinnen die Landegruppe Brandenburg im Fachverband Textilunterricht e.V. Anlässlich einer Tagung des Fachverbandes 1993 in Potsdam wurden Beutel als Geschenk für die KongressteilnehmerInnen von den ehemaligen Zirkelmitgliedern (jetzt Fachverbandsmitgliedern) gedruckt.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."