Logo

Koptisches Ostrakon, Schuldurkunde

Ident. Nr.: P 14782

ObjID: obj:2037076

Details (Expert)

Beteiligte
Otto Rubensohn (24.11.1867 - 9.8.1964),
Grabungsleiter*in
Datierung
510–650
Geografische Bezüge
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 18,5 x 24 x 0,9 cm

Objektbeschreibung

Ostraka sind ein sehr verbreitetes Schreibmaterial im Alten Ägypten. In der Regel sind dies Krugscherben, auf denen kurze Texte notiert wurden, wie beispielsweise Briefe, Listen, Abrechnungen oder Notizen. Dieses Ostrakon stammt von der Nilinsel Elephantine in Ägypten und wurde während der Ausgrabungen der damals Königlichen Museen durch Otto Rubensohn und Friedrich Zucker zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgegraben. Die hier verwendete Sprache und Schrift ist das sogenannte Koptische. Dabei handelt es sich um die späteste Sprachstufe des Altägyptischen, die in christlicher Zeit mit griechischen Buchstaben notiert wurde. Aus der ägyptisch-demotischen Kursivschrift entliehene Zusatzzeichen wurden ebenso hinzugefügt, um Laute abzubilden, die in der griechischen Schrift fehlen.

Schuldurkunde über ½ Solidus des Standards von Syene. Rückzahlbar wenn ich (wieder) nach Norden komme". Geschrieben im Mesore, Tag und Indikationsjahr unsicher. (Hintze)"

http://elephantine.smb.museum/record/ID800101
(V. Lepper / A. Hasznos)

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

Weitere Objekte aus den Sammlungen