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inanga

Ident. Nr.: III E 5279

ObjID: obj:208975

Details (Expert)

Beteiligte
Hans S. von Ramsay (18.5.1862 - 14.1.1938 (1940?)),
Sammler*in
Systematik/Art
Geografische Bezüge
historische Angabe (Hauptkatalog): Ruanda,
Land/Region
Burundi,
Land
historische Angabe (Hauptkatalog): Urundi
Material / Technik
Holz; Darm
Abmessungen
Länge x Breite x Höhe: 73,2 x 18,5 x 6 cm

Objektbeschreibung

Eine flache, längliche Schale mit breitem, nahezu planem Boden und breiteren, nach außen schräg abfallenden Schmalrändern; der Schalen- und Offnungsumriß [ist] dort abgerundet (Typ A). Jeweils sieben v-förmige Saitenführungsschlitze. Sieben Saiten. Eine Ausspannung [ist] erhalten. Ein Ende der Saitenschnur ist unter einem Außenschlitz an einem Querhölzchen festgebunden. Ein Riß im Schalenboden [ist] vernäht. Keine Stege erhalten. [Es gibt] Sieben Bodenperforationen in den Ecken (rund) und in der Mittellinie (viereckig). [Existente] Brandmusterung auf den Längsrändern in und auf der Unterseite der Schale. Auf dem Schalenboden eine streifige Rotfärbung.
z. ,Kirundi: ,nanga‘, die Darmsaiten: ,nauria‘, die Einschnitte an den Enden: ,mano‘, die unterbelegten Hölzchen zum Spannen der Saiten: ,kissekulu ya muria“, die Einschnittlöcher: ,us- snre‘.
aus Ulrich Wegner: Afrikanische Saiteninstrumente, Staatliche Museen Berlin – SPK, 1984 (Anhang Objektkatalog)

Letzte Aktualisierung: 29.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

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Kappe aus Ulmenbastgewebe. Zur Jagd und im Winter getragen. Mit dunkel- und hellblauem Baumwollgarn bestickt und mit Baumwollstoff gesäumt. Am Scheitel ist eine dreieckige Troddel aus attus (Ulmenbastgewebe) angebracht.Dieses Stück wurde 1873 auf der Weltausstellung in Wien gezeigt.Die Bastfasern, die sogenannten Ohyo, die für diese Kappe verwendet wurden, stammen von der inneren Rinde einer Ulmenart (Ohyo tauro/ Ulmus Laciniata). Darüberhinaus wurden von den Ainu zum Weben von Textilien auch die Bastfasern von japanischen Linden (Shina-no ki/ Tilia Japonica) und Nesselfasern verwendet. Die Ulme gilt unter den verschiedenen Materialien jedoch als das am besten geeignete für die Herstellung von Kleidern, da sie sehr weiche Fasern hat, die Nesselfasern hingegen sind dünner und weißer als die der Ulme.Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden. Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin-top:0cm; mso-para-margin-right:0cm; mso-para-margin-bottom:8.0pt; mso-para-margin-left:0cm; line-height:107%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:"Calibri",sans-serif; mso-ascii-font-family:Calibri; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Calibri; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-fareast-language:EN-US;}