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Altargruppe einer Königinmutter

Ident. Nr.: III C 8166

ObjID: obj:210876

Leihgabe der Bundesrepublik Nigeria, National Commission for Museums and Monuments

Details (Expert)

Beteiligte
Eduard Schmidt (1860 - 1899),
Sammler*in
Datierung
18. Jh.
Geografische Bezüge
Nigeria,
Land
Benin,
Königreich
Material / Technik
Messing (Guß)
Abmessungen
Objektmaß: 36,7 x 31 x 36,3 cm (Messung am Objekt)
Gewicht: 28,5 kg
Erwerbung
18. Jh., Auftragsarbeit der Igun Eronmwon oder Gilde der Messinggießer im Königreich Benin; vermutlich geplündert im Zusammenhang mit der britischen Eroberung von Benin, 1897; in unbekanntem Besitz nach der Eroberung des Königreichs Benin; gesammelt von Konsul Eduard Schmidt, Angestellter der Woermann Linie, zwischen 1897 und 1898 im Gebiet des späteren kolonialen Nigeria; verkauft an das Königliche Museum für Völkerkunde in Berlin, 1898.

Objektbeschreibung

Wie nach dem Tod eines Königs wurden auch für Königinmütter nach ihrem Tod Gedenkaltäre errichtet. Während aus der frühen Phase Benins nur Gedenkköpfe erhalten sind, findet man im 18. – 19. Jahrhundert wie bei den königlichen Altären auch Altargruppen. Eine Individualisierung ist bei diesen jedoch nicht zu erkennen.
Im Zentrum steht die Königinmutter mit der typischen hohen Kopfbedeckung aus Korallenperlen. Sie ist flankiert von zwei weiblichen Begleitfiguren, die mit erhobenen Schilden negative spirituelle Kräfte abwehren. Vor ihnen stehen je zwei weitere jugendliche Dienerinnen. Die beiden vorderen tragen runde Fächer. [Benin_Königreich]

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

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