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Münchner Lesebogen. Nr. 5 und 6

Ident. Nr.: N (62 B) 671/1993,a-b

ObjID: obj:2255955

Details (Expert)

Beteiligte
Walter Schmidkunz (26.3.1887 - 19.11.1961),
Herausgeber*in
Datierung
1941
Geografische Bezüge
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: Schuber: 15,5 x 11 x 1,5 cm

Objektbeschreibung

a) in einem gelben Pappschuber die Lesehefte Nr. 49 bis Nr. 60 und ein beiliegender Bestellzettel für die Lesebogen
b) in einem braunen Pappschuber die Lesehefte Nr. 61 bis Nr. 72
Nr. 49 - Fröhlicher Liebesgarten
Nr. 50 - Wilhelm Pleyer. Seine Bücher und die Frauen
Nr. 51 - Matthias Claudius. Ernst und Kurzweil
Nr. 52 - Walter Schmidkunz. Der Alpenflieger
Nr. 53 - Wilhelm Raabe. Lebensregeln für mancherlei Kostgänger Gottes
Nr. 54 - Geirg Stammler. Und so gilts denn...
Nr. 55 - Spruchbüchlein von der Freiheit
Nr. 56 - Ludwig Thoma. Der heilige Hies
Nr. 57 - Hans Christoph Kaergel. Das kleine bisschen Ewigkeit
Nr. 58 - Annette Droste-Hülshoff. Des alten Pfarrers Woche
Nr. 59 - Jos Friedr Perkonig. Die Reise zu den Quellen
Nr. 60 - Ernst Moritz Arndt. Die Liebe zum Vaterland

Nr. 61 - Luthers letzte Tage. Briefe und Dokumente
Nr. 62 - Ludwig Friedrich Barthel. Rede vom inneren Vaterland
Nr. 63 - Gottfried Keller. Der schlimm-heilige Vitalis
Nr. 64 - Max Wegner. Frühe Flamme
Nr. 65 - Alfred Brehm. Das Leben des Kuckucks
Nr. 66 - Georg Britting. Der alte Mond
Nr. 67 - Josef Magnus Wehner. Der langsame Hochzeiter
Nr. 68 - Oskar Jancke. Sprachglossen
Nr. 69 - Theodor Strom. Durch die Jahreszeiten
Nr. 70 - Heinrich Zerkaulen. Der Tag von Eckernförde
Nr. 71 - Goethe. Und Lieben, Götter, Welch ein Glück!
Nr. 72 - Papa Wrangel

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."