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Grossherzoglich Mecklenburg-Schwerinscher und Mecklenburg-Strelitzscher Kalender für 1916

Ident. Nr.: N (47 B) 118/1992,a-b

ObjID: obj:2256860

Details (Expert)

Beteiligte
Datierung
1916
Geografische Bezüge
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 19,5 x 12 x 0,4 cm

Objektbeschreibung

Hochformatiges Kalenderheft mit dem Innentitel "Grossherzoglich Mecklenburg-Schwerinscher und Mecklenburg-Strelitzscher Kalender auf das Jahr Christi 1916 welches ein Schaltjahr von 366 Tagen ist. Mit Bildern. Wismar. Hinstorff´sche Verlagsbuchhandlung."
Preis geheftet 15 Pfennige. S. 46 unten: Druck der Eberhardt´schen Hof- und Rats-Buchdruckerei in Wismar.
Inhalt: Kalendarium (jeder Monat eine linke Seite, rechte Seite danebn mit wichtigen Terminen, Gedenktagen und Mondphasen)
Das deutsche Kaiserhaus, Das Mecklenburgische Fürstenhaus, Gebührentarif für Telegramme, Gebühren der Fernsprechstellen, aus dem Posttarif des Deutschen Reiches, Jahrmarkts-Verzeichnis für 1916
Nach dem Kalendarium beginnende Seitennummerierung von S. 28 bis S. 48, darin Geschichten, Kriegsberichte För de Gören u.a. z.T. in Plattdeusch.
Auf der Rückseite des Heftes s/w Foto sich lachend zuprostende Uniformierte dazu plattdeutscher Text "Wat, hei wull uns uthungern?" von O.H.
bei Ex. a) fehlen die Kalendariumsseiten von Januar bis Oktober, diese sind bei Ex. b) vorhanden.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."