Porträt des Freiherr Johann Caspar von Döringenberg
Ident. Nr.: 14138911
ObjID: obj:2280970
Details (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- Herstellung: 1663 (?)
- Geografische Bezüge
- Material / Technik
- Öl auf Leinwand, gerahmt
- Abmessungen
- Bildmaß: 67,8 x 48,1 x 2,8 cmRahmenmaß: 72,5 x 53 x 3,2 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/2280970
Objektbeschreibung
Die Bildinschrift bezeichnet den Dargestellten als Johann Caspar I, Freiherr von Dörnberg (1616 - 1680), der dem Landgrafen von Hessen als Kammerpräsident und Geheimer Rat sowie in diplomatischen Diensten in Paris und Wien diente. Unter der Landgräfin Amalie Elisabeth und dem Landgrafen Wilhelm VI. von Hessen war er mit politischen Missionen betraut; ferner vertrat er Hessens Interessen bei den Westfälischen Friedensverhandlungen. Am 16. April 1663 wurde er in den Freiherrnstand erhoben und erhielt am 16. März 1664 das Prädikat „Wohlgeboren“. Stammsitz ist seit 1477 die Burg Herzberg bei Breitenbach am Herzberg im Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Außerdem besitzt die Familie seit 1463 das Schloss Hausen (bei Oberaula).
Die Datierung lässt sich aufgrund der Darstellungsweise als junger Mann (geb. 1616) in die Zeit zwischen 1630 bis 1650 eingrenzen, die Bezeichnung des Dargestellten als Freiherr im oberen rechten Bildfeld bezieht sich auf die Ernennung in den Freiherrenstand am 16. April 1663 (Wien) durch Kaiser Leopold und ist womöglich später hinzugefügt.
Die Datierung lässt sich aufgrund der Darstellungsweise als junger Mann (geb. 1616) in die Zeit zwischen 1630 bis 1650 eingrenzen, die Bezeichnung des Dargestellten als Freiherr im oberen rechten Bildfeld bezieht sich auf die Ernennung in den Freiherrenstand am 16. April 1663 (Wien) durch Kaiser Leopold und ist womöglich später hinzugefügt.
Der Dargestellte wird zusätzlich zu der Inschrift durch das Familienwappen im linken oberen Bildbereich gekennzeichnet. Er präsentiert sich mit schulterlangem offenen Haar und Schnurrbart in einem Harnisch, bestehend aus Brustpanzer und Armkacheln. Ein roter Umhang ist jeweils an den Schultern befestigt. Die rechte Schulter ziert ein Löwenkopf, aus dessen Maul goldfarbene Bandschluppen austreten.
Text: S. de Günther
Letzte Aktualisierung: 20.07.2026
Kontakt
Einrichtung:
Kunstbibliothek
E-Mail:
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