Porträt des Joseph Ferdinand Guidobald von Spaur, Hofbischof am pfalz-bayerischen Kurfürstenhof in München
Ident. Nr.: 14138995
ObjID: obj:2282145
Details (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- 1774
- Weitere Titel
- Sammlungstitel: Porträt des Joseph Ferdinand Guidobald von Spaur, Hofbischof am pfalz-bayerischen Kurfürstenhof in MünchenBildnis eines Bischofs mit Beffchen, Allongeperücke und Ritterorden
- Geografische Bezüge
- Material / Technik
- Öl auf Leinwand, gerahmt
- Abmessungen
- Bildmaß: 84,8 x 67,5 x 2,2 cmRahmenmaß: 108 x 91 x 6,5 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/2282145
Objektbeschreibung
Der Dargestellte trägt über dem hellgrauen Rock und einer Weste ein schwarzes Beffchen mit weißer Umrandung, wie es u.a. für die Kleidung von römisch-katholischen und altkatholischen Klerikern belegt ist. Auf dem Kopf trägt er eine kinnlange, in Locken gelegte Perücke. Unter den breiten Ärmelumschlägen mit großen Zierknöpfen ist am Handgelenk ein gerüschtes weißes Hemd zu sehen. Auf der linken Brust trägt der Dargestellte ein Ordenszeichen, hier den Bruststern des Königlich Bayerischeren Haus-Ritter-Ordens vom Heiligen Georg, um den Hals ein weiteres Ordenszeichen des gleichen Haus-Ritter-Ordens. Im Hintergrund links sind die Insignien eines Bischofs, die Mitra und der Krummstab, zu sehen.
Joseph Ferdinand Guidobald von Spaur wurde 1749 in den Ritterorden des Hl. Georg aufgenommen (der Orden besaß eine geistliche Klasse), 1761 wurde er Kommandeur und geistlicher Ordensdekan und 1774 Großkreuzinhaber sowie infulierter Ordenspropst. Dies erlaubte ihm bei feierlichen Anlässen ehrenhalber die Mitra zu tragen.
Text: S. de Günther
Letzte Aktualisierung: 20.07.2026
Kontakt
Einrichtung:
Kunstbibliothek
E-Mail:
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