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Porträt des Joseph Ferdinand Guidobald von Spaur, Hofbischof am pfalz-bayerischen Kurfürstenhof in München

Ident. Nr.: 14138995

ObjID: obj:2282145

Details (Expert)

Beteiligte
Herstellung: Unbekannt,
Maler*in
Joseph Ferdinand Guidobald von Spaur (1705 - 1793),
Dargestellt
Datierung
1774
Weitere Titel
Sammlungstitel: Porträt des Joseph Ferdinand Guidobald von Spaur, Hofbischof am pfalz-bayerischen Kurfürstenhof in München
Bildnis eines Bischofs mit Beffchen, Allongeperücke und Ritterorden
Geografische Bezüge
Bayern,
Region
Material / Technik
Öl auf Leinwand, gerahmt
Abmessungen
Bildmaß: 84,8 x 67,5 x 2,2 cm
Rahmenmaß: 108 x 91 x 6,5 cm

Objektbeschreibung

Der Dargestellte trägt über dem hellgrauen Rock und einer Weste ein schwarzes Beffchen mit weißer Umrandung, wie es u.a. für die Kleidung von römisch-katholischen und altkatholischen Klerikern belegt ist. Auf dem Kopf trägt er eine kinnlange, in Locken gelegte Perücke. Unter den breiten Ärmelumschlägen mit großen Zierknöpfen ist am Handgelenk ein gerüschtes weißes Hemd zu sehen. Auf der linken Brust trägt der Dargestellte ein Ordenszeichen, hier den Bruststern des Königlich Bayerischeren Haus-Ritter-Ordens vom Heiligen Georg, um den Hals ein weiteres Ordenszeichen des gleichen Haus-Ritter-Ordens. Im Hintergrund links sind die Insignien eines Bischofs, die Mitra und der Krummstab, zu sehen. 
Joseph Ferdinand Guidobald von Spaur wurde 1749 in den Ritterorden des Hl. Georg aufgenommen (der Orden besaß eine geistliche Klasse), 1761 wurde er Kommandeur und geistlicher Ordensdekan und 1774 Großkreuzinhaber sowie infulierter Ordenspropst. Dies erlaubte ihm bei feierlichen Anlässen ehrenhalber die Mitra zu tragen. 
Text: S. de Günther

Letzte Aktualisierung: 20.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Kunstbibliothek

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