Porträt eines Herrn in pelzverbrämter Schaube und Tellerbarett
Ident. Nr.: 14139094
ObjID: obj:2284454
Details (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- Herstellung: 1537
- Geografische Bezüge
- Material / Technik
- Öl auf Leinwand, gerahmt
- Abmessungen
- Bildmaß: 39,8 x 33,4 x 2 cmRahmenmaß: 49 x 42,5 x 4,5 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/2284454
Objektbeschreibung
Das Bildnis stellt einen Mann im Alter von 35 Jahren dar, der über einem roten Rock und einem am Hals gerafften weißen Hemd einen breiten Schulterkragen aus Pelz trägt. Die großgliederige Goldkette ist zweifach um den Hals gelegt.
Der Dargestellte trägt einen vollen Backen- und Oberlippenbart. Als Kopfbedeckung trägt er ein Barett.
In der Reichspolizeiordnung von 1530 wird die ständische Kleiderordnung festgelegt und erlaubt dem männlichen Adel sowie Bürgern vom Rat, von Geschlecht oder sonst vornehmen Herkommens Marder-Pelze (Rückenpelze) zu tragen, den Kaufleuten wird der Kehlmarder zugestanden, Handwerker, Gesellen und gemeine Bürger dürfen Lamm, Fuchs und Iltis tragen (Bulst/Lüttenberg/Priever 2002, S. 33).
Der Dargestellte trägt einen vollen Backen- und Oberlippenbart. Als Kopfbedeckung trägt er ein Barett.
In der Reichspolizeiordnung von 1530 wird die ständische Kleiderordnung festgelegt und erlaubt dem männlichen Adel sowie Bürgern vom Rat, von Geschlecht oder sonst vornehmen Herkommens Marder-Pelze (Rückenpelze) zu tragen, den Kaufleuten wird der Kehlmarder zugestanden, Handwerker, Gesellen und gemeine Bürger dürfen Lamm, Fuchs und Iltis tragen (Bulst/Lüttenberg/Priever 2002, S. 33).
Seit den 60er Jahren des 16. Jahrhunderts tauchen in den Nürnberger Kleiderordnungen erstmals akribische Differenzierungen der für die einzelnen Stände zugelassenen Schrauben auf. (Zander-Seidel 1990, S. 60)
Text: S. de Günther
Letzte Aktualisierung: 21.07.2026
Kontakt
Einrichtung:
Kunstbibliothek
E-Mail:
kb@smb.spk-berlin.de