Logo

Ident. Nr.: E 834/1877

ObjID: obj:2294949

n/a

Details (Expert)

Beteiligte
Max von Gagern (1877),
Absender & Empfänger
J[ulius] Dielitz (1834),
Absender*in
Adolf Bastian (26.6.1826 - 3.2.1905),
Absender & Empfänger
Erwähnung: Landesmuseum Wiesbaden (1877)
Erwähnung: Moritz Gagern (1808 - 1877)
Erwähnung: Demmin (1877)
Datierung
1877
Geografische Bezüge
Absendeort: Darmstadt
Material / Technik
—

Enthält: Schreiben Freiherr MvGagern [gez.], Darmstadt vom 17. April 1877 an Professor Dr. Bastian, Ethnologisches Museum Berlin, Königl. Museum, betr. Verkauf von sieben javanische Götzenbilder im Familienbesitz mit Preisangebot 1000M. Hintergrund kürzlicher Tod des Bruders Geheimrat Moritz von Gagern. Erwähnt Kunstliebhaber Herrn Demmin aus Wiesbaden, laut seiner Aussage seien die Figuren in einer Kammer des Museums untergbracht und nicht für das Publikum erreichbar. Bereits vor 15 Jahren hatte das Königl. Museum 250 Thaler= 750M für die Götzen geboten. Nun wären es 500 Thaler= 1000M, 1/3 tiefer als eigentl. 1500M. -- Abschrift: [...] Rg. Com[m]. D.[lietz] [gez.], General-Verwaltung der königl. Museen, Berlin vom 20. April 1877 an den Großherzoglich Hessischen Kammerjunker und Minsterial Secretär Herrn Freihher M. von Gagern zu Darmstadt bezügl. des Schreibens vom 17.. April 1877 an Direktor Bastian, betr. Angebot und Vorschlag des Preises von 900M. Transport als Eisenbahnfracht. - Aktenvermerk A.Bastian [gez.]; Berlin 12. April 77: betr. javanische Steinfiguren und Preisforderung, eher 900M, statt der geforderten 1000M, bzw. erste Forderung 1500M. - Notiz: 900M zu zahlen D.[lietz] 15.6.77

Letzte Aktualisierung: 10.11.2025

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Kappe aus Ulmenbastgewebe. Zur Jagd und im Winter getragen. Mit dunkel- und hellblauem Baumwollgarn bestickt und mit Baumwollstoff gesäumt. Am Scheitel ist eine dreieckige Troddel aus attus (Ulmenbastgewebe) angebracht.Dieses Stück wurde 1873 auf der Weltausstellung in Wien gezeigt.Die Bastfasern, die sogenannten Ohyo, die für diese Kappe verwendet wurden, stammen von der inneren Rinde einer Ulmenart (Ohyo tauro/ Ulmus Laciniata). Darüberhinaus wurden von den Ainu zum Weben von Textilien auch die Bastfasern von japanischen Linden (Shina-no ki/ Tilia Japonica) und Nesselfasern verwendet. Die Ulme gilt unter den verschiedenen Materialien jedoch als das am besten geeignete für die Herstellung von Kleidern, da sie sehr weiche Fasern hat, die Nesselfasern hingegen sind dünner und weißer als die der Ulme.Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden. Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin-top:0cm; mso-para-margin-right:0cm; mso-para-margin-bottom:8.0pt; mso-para-margin-left:0cm; line-height:107%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:"Calibri",sans-serif; mso-ascii-font-family:Calibri; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Calibri; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-fareast-language:EN-US;}