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Himbeerfarbenes Kostüm "Vivre pour vivre"

Ident. Nr.: 2008,3 a-c

ObjID: obj:2300124

Details (Expert)

Beteiligte
Entwurf: Uli Richter (1926–2021),
Designer*in
Datierung
Frühjahr/Sommer 1973
Abmessungen
Länge: Jacke: 52 cm ohne Kragen, 56,5 cm mit Kragen; Rock: 66 cm
Umfang: Jacke: Saum: ca. 112 cm; Rock: Taílle: 67 cm; Saum: 130 cm; cm

Objektbeschreibung

Das erdbeerfarbene Kostüm aus wertvollem Doubleface des Schweizer Herstellers Agnona vereint feminine Anmutung mit sportlichen Details. Die hüftllange Jacke mit langen eingesetzten Ärmeln hat Wiener Nähte und schließt mit drei Ton in Ton eingefärbten Knöpfen. Sie hat einen runden Umlegekragen und runde Revers. Unter den blinden Taschenpatten ist ein schmaler Gürtel aus gleichem Stoff durchgezogen. Der schlichte Vierbahnenrock ist ausgestellt. In den Kollektionszeichnungen hat sich eine Entwurfszeichnung vom Frühjahr/Sommer 1973 erhalten. (Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin). CW/GK

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Kunstgewerbemuseum

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Vergoldeter Pokal mit Bildnis Königin Sophie Dorothea von Preußen

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Pokal aus dickwandigem, farblosem Glas, Boden mit Abrissnarbe, die gesamte Oberfläche ist akzentuiert mit Gold staffiert, auf dem Fuß ein Kranz aus Oliven mit Ovalaugen, der massive Schaft ist mit Längsfacetten beschliffen, die sich bis an den Ansatz der bündig anschließenden Kuppa als vertiefte Zungen fortsetzen. Die Kuppawandung ziert in Tiefschnitt unter der Bügelkrone das von einem Adler gehaltene Rundmedaillon mit dem Profilbildnis Königin Sophie Dorotheas (1687–1757), flankiert von Adlern und Lorbeerzweigen, darunter fein goldgemaltes Rollwerk und sich überkreuzende Füllhörner. Der verwärmte Mündungsrand ist beidseitig vergoldet. Der Pokal datiert entweder in die letzten Betriebsjahre der Potsdamer oder in die ersten der Zechliner Glashütte und dürfte höchst wahrscheinlich als Paar mit einem Glas konzipiert gewesen sein, das ein Porträt Friedrich Wilhelms I. (1688–1740) trug (möglicherweise Inv. Nr. O-1982,78, a,b). Eine Reihe sehr ähnlicher bis nahezu identischer Pokalgläser mit Potsdamer Provenienz sind überliefert, die einen zugehörigen Deckel besitzen (vgl. Schmidt, Brandenburgische Gläser, 1914, Taf. 35.5; Baumgärtner, Porträtgläser, 1981, Abb. 9, S. 21; für das Bildnis vgl. Abb. 5, S. 18; Klesse/Mayr, Veredelte Gläser aus Renaissance und Barock, 1987, Nr. 134; Strasser/Spiegl, Dekoriertes Glas, 1989, Kat. 145, S. 280; Kunsthistorisches Museum Wien, Inv. Nr. Kunstkammer, 10382; Stiftung Stadtmuseum Berlin, Inv. Nr. II 74/185 A, ebenfalls ohne Deckel). Ursprünglich war wohl ein zugehöriger Deckel vorhanden, der zugeordnete Deckel passt nicht, er gehört zu einem kleineren Pokal. [Verena Wasmuth]MAKR