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Beige-braunes Ensemble: Pepitajacke mit Bluse, Weste und Rock

Ident. Nr.: 2008,50 a-e

ObjID: obj:2300309

Details (Expert)

Beteiligte
Entwurf: Uli Richter (1926–2021),
Designer*in
Datierung
Herbst/Winter 1976/77
Abmessungen
Länge: Jacke: 61 cm; Rock: 76 cm; Weste: 55 cm; Bluse: 65 cm; Schleife: 178 cm cm

Objektbeschreibung

Kostüme gehörten zu den Favoriten von Uli Richter und waren wesentlicher Bestandteil jeder Kollektion. Ihr perfekter, sportlich-eleganter Schnitt, der dennoch stets feminin war, fand großen Beifall. In den 1970er Jahren war Uli Richter berühmt für seine karierten Kostüm. Das gezeigte Damenkostüm ist ein Paradebeispiel hierfür. Alle seine Teile sind farblich auf einander abgestimmt. Perfekt geschnitten und verarbeitet besteht es aus Jacke, Weste, Rock und Bluse mit Bindeschleife. Die kurze Jacke ist leicht tailliert und hat einen breiten Reverskragen. Alle ihre Kanten, die der Ärmel und der Taschenpatten sind mit einer 2 cm breiten schräg verarbeiteten Paspel aus dem Jackenstoff verziert. Der die Knie bedeckende, gerade fallende Rock ist ringsum in Falten gelegt, die kurz über dem Knie aufspringen. Die ärmellose Weste ist ebenfalls tailliert und schließt auf vier Knöpfe. Darunter wird eine cremefarbene Satinbluse getragen, deren Kragen und Ärmelkanten braun paspeliert sind. Ein braunes Satinband wird unter ihrem Kragen zu einer lockeren Schleife gebunden. CW

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Kunstgewerbemuseum

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Vergoldeter Pokal mit Bildnis Königin Sophie Dorothea von Preußen

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Pokal aus dickwandigem, farblosem Glas, Boden mit Abrissnarbe, die gesamte Oberfläche ist akzentuiert mit Gold staffiert, auf dem Fuß ein Kranz aus Oliven mit Ovalaugen, der massive Schaft ist mit Längsfacetten beschliffen, die sich bis an den Ansatz der bündig anschließenden Kuppa als vertiefte Zungen fortsetzen. Die Kuppawandung ziert in Tiefschnitt unter der Bügelkrone das von einem Adler gehaltene Rundmedaillon mit dem Profilbildnis Königin Sophie Dorotheas (1687–1757), flankiert von Adlern und Lorbeerzweigen, darunter fein goldgemaltes Rollwerk und sich überkreuzende Füllhörner. Der verwärmte Mündungsrand ist beidseitig vergoldet. Der Pokal datiert entweder in die letzten Betriebsjahre der Potsdamer oder in die ersten der Zechliner Glashütte und dürfte höchst wahrscheinlich als Paar mit einem Glas konzipiert gewesen sein, das ein Porträt Friedrich Wilhelms I. (1688–1740) trug (möglicherweise Inv. Nr. O-1982,78, a,b). Eine Reihe sehr ähnlicher bis nahezu identischer Pokalgläser mit Potsdamer Provenienz sind überliefert, die einen zugehörigen Deckel besitzen (vgl. Schmidt, Brandenburgische Gläser, 1914, Taf. 35.5; Baumgärtner, Porträtgläser, 1981, Abb. 9, S. 21; für das Bildnis vgl. Abb. 5, S. 18; Klesse/Mayr, Veredelte Gläser aus Renaissance und Barock, 1987, Nr. 134; Strasser/Spiegl, Dekoriertes Glas, 1989, Kat. 145, S. 280; Kunsthistorisches Museum Wien, Inv. Nr. Kunstkammer, 10382; Stiftung Stadtmuseum Berlin, Inv. Nr. II 74/185 A, ebenfalls ohne Deckel). Ursprünglich war wohl ein zugehöriger Deckel vorhanden, der zugeordnete Deckel passt nicht, er gehört zu einem kleineren Pokal. [Verena Wasmuth]MAKR