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Fragment vom Doppelclavus von einer Tunika

Ident. Nr.: 9328

ObjID: obj:2304171

Details (Expert)

Datierung
verbale Datierung: 7.-9. Jahrhundert
Geografische Bezüge
Ägypten,
Land/Region
Abmessungen
Höhe x Breite: 11,5 x 9,5 cm
Erwerbung
1896 von Carl Schmidt erworben, 1926 vom Kunstgewerbemuseum, Berlin im Tausch gegen Dubletten überwiesen

Objektbeschreibung

Das kleine Gewebefragment zeigt Reste von zwei parallelen, eingewirkten Streifen. Im Gegensatz zum zugehörigen Besatz Inv. 9327 besteht die Kette aus Garnen.
Die beiden Streifen auf dem Fragment sind in jeweils drei Bahnen unterteilt. Die äußeren zeigen wie beim Besatz Inv. 9327 kreuzförmige Blätter auf hellem Grund, die mittlere übereinander abwechselnd Kreuzrosetten und einen Vogel. Dank zweier zugehöriger Besätze und eines Doppelclavus im Berliner Kunstgewerbemuseum (Inv.-Nr. nicht bekannt, Kriegsverlust) und dreier Besätze und eines clavus in den Städtischen Kunstsammlungen Breslau (Inv.-Nr. 91:97), kann eine Tunika mit doppelten clavi und quadratischen Besätzen rekonstruiert werden. Die Kette verlief horizontal zur Tunika und zur Leserichtung der Motive auf den Streifen. Die annähernd quadratischen Besätze dürften die Schultern oder den Kniebereich der Tunika geziert haben.

Veröffentlichung: E. Ehler, C. Fluck, G. Mietke, Wissenschaft und Turbulent. Wolfgang Fritz Volbach, ein Wissenschaftler zwischen den beiden Weltkriegen, Wiesbaden 2017, S. 67-69, Kat. 35c.

Cäcilia Fluck (2017)

Letzte Aktualisierung: 30.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst

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