Details (Expert)
- Datierung
- vor 1973
- Abmessungen
- Länge x Breite x Höhe: 57 x 13 x 13 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/2306287
Objektbeschreibung
Holzstiel mit D- Griff. Der Schneider hat die Form einer kleinen Sichel mit einer schwachen Mittelrippe. Die Tülle ist auf einer Seite zu einer Spitze ausgezogen. Die Befestigung der Sichel am Holzstiel erfolgt durch Nägel.
Mit diesem Werkzeug konnten Zweige kurz über dem Erdboden abgeschnitten werden, beispielsweise bei der Weidenernte und an Böschungen. Auch an Zweige, die es aus Büschen auszuschneiden galt, kam man damit gut heran. Wenn die Klinge gut geschärft ist, geht das Schneiden leichter. Bei der Weidenernte werden die Ruten damit tief am Boden auf Zug geschnitten.
Lokalsprachlich wird dieses Werkzeug unterschiedlich bezeichnet. Korbmachermeister Wilfried Popp aus Michelau (Oberfranken) bezeichnete es (2021) als Weidenhippe.
Der Knickschneider wurde 1973 gemeinsam mit drei weiteren landwirtschaftlichen Geräten ohne Herkunftsangabe vom Antiquar A. Werner, Am Mark 21, in 2254 Friedrichstadt erworben.
Lokalsprachlich wird dieses Werkzeug unterschiedlich bezeichnet. Korbmachermeister Wilfried Popp aus Michelau (Oberfranken) bezeichnete es (2021) als Weidenhippe.
Der Knickschneider wurde 1973 gemeinsam mit drei weiteren landwirtschaftlichen Geräten ohne Herkunftsangabe vom Antiquar A. Werner, Am Mark 21, in 2254 Friedrichstadt erworben.
Letzte Aktualisierung: 29.07.2026
Kontakt
Einrichtung:
Museum Europäischer Kulturen
E-Mail:
mek@smb.spk-berlin.de