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Koran

Ident. Nr.: I. 42/68 fol. 160 v

ObjID: obj:2315332

Details (Expert)

Beteiligte
Fredrik Robert Martin (1868 - 1933),
Vorbesitzer*in
Dikran Khan Kélékian (19.1.1868–30.1.1951),
Vorbesitzer*in
Datierung
1560 - 1570
Datierung engl.: 1560 - 1570
hiǧra - dt.: 967 - 978
hijra - engl.: 967 - 978
Dynastie - engl.: Safavids
Weitere Titel
Sammlungstitel: Koran
Übersetzung: Qurʾan
Geografische Bezüge
Iran,
Land
Abmessungen
Höhe: ca. 50 cm
Breite: ca. 34,5 cm

Objektbeschreibung

Sure 18 (al-Kahf), Verse 60 Forts. - 70 (Kairo 59 Forts. - 71), Verstrenner zwischenzeilig für 59 und 60, Verstrenner (Kairo) 64 trotz Markierung nicht ausgeführt.
Prunkvoll ornamentierte Mitte des Korans, bestehend aus den Seiten I. 42/68 fol. 160v und fol. 161r; gespiegelte Ornamentik, Text auf beiden Seiten mit goldgrundiger Wolkenumrandung, mit Blütenranken-Segmenten besetzt; kleine, mittlere bis große Blüten ein- bis vierfarbig, meist mit Binnenzeichnung; Anfaserungsspuren vierseitig durch weiß besetzte, lapispazuli-blaue, fein schwarz – gold – rot gerahmte Bordüre überdeckt, diese zum Falz hin bis an die Seitenränder verlängert und mit den üblichen Randleisten verdickt.
Dreiseitige Bordüre mit lapislazuli-blauem Grund, darauf fast reziproke orange-rot umrandete, mattgoldene Zinnen- oder Nischenform, mit grün umrandeten Lapislazuli-blauen Zentren; auf dem Lapislazuli-blauen Grund matt-goldgrundige, von Wolkenbändern umrandete Kartuschen mit Pendants, in den Ecken zu Wolkengebilden variiert; glänzend-goldene und grüne Rankensysteme über alle Flächen außer den seitlichen großen Kappen, diese auf goldenem Grund mit lapislazuli-blauem Zentrum und separaten grünen und goldenen Wellen- und orange-roten Gabelblattranken. Zahlreiche Blütenformen, auffallende große gefiederte, manchmal mit Farbschattierungen. Eine Lapislazuli-blaue, orange-rot umrandete Außenleiste unterbrochen von kleinen Aufsätzen auf den blaugrundigen Zinnen oder Nischen; über und zwischen diesen sowie auf den Scheiteln der großen Seitenkappen blasse Marginal-Medaillons und Halbpendants aufgereiht, mit gelungenen Ecklösungen.
Bei geringen Variationen erscheint die rechte Seite im Detail sorgfältiger ausgeführt zu sein.

Letzte Aktualisierung: 04.03.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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