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Ident. Nr.: E 1831/1907

ObjID: obj:2317847

n/a

Details (Expert)

Beteiligte
Stadtschultheißenamt Lauchheim (1907),
Absender & Empfänger
Felix von Luschan (11.8.1854 - 7.2.1924),
Absender & Empfänger
Erwähnung: Reichs-Kolonialamt (17.5.1907 - 20.2.1919)
Datierung
1907
Material / Technik
—

Enthält: Stadtschultheißenamt Lauchheim in Württemberg an das MfV (01.10.1907): Bitte um die Übersendung von ethnologischen Objekten. Die ethnografische Sammlung soll vergrößert werden, um das Interesse an den Kolonien in allen Alterskreisen zu fördern. Lauchheim wurde von dem Reichs-Kolonialamt an das MfV verwiesen. / Luschan an Lauchheim (10.12.1907): sendet 5 Steinbeile, ein Bündel Speere, Bogen, Pfeile etc. aus der Kriegsbeute, 3 Prachtpfeile aus Neuguinea und 2 Duala-Speere. Er merkt in seinem Brief an, dass er eigentlich keine Objekte entgeldlos abgeben kann, er aber im Tausch gegen Doubletten oder die Übersendung von Schädeln aus der Region Lauchheim eine Serie zusammenstellen und senden könnte, um die größere Städte Lauchheim beneiden würden. / Lauchheim an Luschan (07.12.1907 und 21.12.1907): bestätigt Eingang und antwortet, dass die Beschaffung von Schädeln aus diversen Gründen schwierig ist, sie aber zukünftige Möglichkeiten nutzen werden.

Letzte Aktualisierung: 10.11.2025

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Kappe aus Ulmenbastgewebe. Zur Jagd und im Winter getragen. Mit dunkel- und hellblauem Baumwollgarn bestickt und mit Baumwollstoff gesäumt. Am Scheitel ist eine dreieckige Troddel aus attus (Ulmenbastgewebe) angebracht.Dieses Stück wurde 1873 auf der Weltausstellung in Wien gezeigt.Die Bastfasern, die sogenannten Ohyo, die für diese Kappe verwendet wurden, stammen von der inneren Rinde einer Ulmenart (Ohyo tauro/ Ulmus Laciniata). Darüberhinaus wurden von den Ainu zum Weben von Textilien auch die Bastfasern von japanischen Linden (Shina-no ki/ Tilia Japonica) und Nesselfasern verwendet. Die Ulme gilt unter den verschiedenen Materialien jedoch als das am besten geeignete für die Herstellung von Kleidern, da sie sehr weiche Fasern hat, die Nesselfasern hingegen sind dünner und weißer als die der Ulme.Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden. Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin-top:0cm; mso-para-margin-right:0cm; mso-para-margin-bottom:8.0pt; mso-para-margin-left:0cm; line-height:107%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:"Calibri",sans-serif; mso-ascii-font-family:Calibri; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Calibri; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-fareast-language:EN-US;}