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Arm- und Handstudien, durchgestrichen

Ident. Nr.: NG 27/64-14

ObjID: obj:2322862

Details (Expert)

Beteiligte
Ausführung: Käthe Kollwitz (1867 - 1945),
Zeichner*in
Datierung
Herstellung: um 1888/89
Geografische Bezüge
München,
Stadt
Provenienz
Käthe Kollwitz (1867-1945),
bis 1945
Nachlass/Vermächtnis: Hans Kollwitz (1892-1971),
1945-1964
Schenkung: Nationalgalerie Berlin (West),
1964-1986
Abmessungen
Blattmaß: 41,8 x 55,5 cm

Objektbeschreibung

Eine der ganz wenigen erhaltenen frühen Studien, die noch während der Ausbildungszeit in München entstand. Obwohl das Blatt offensichtlich verworfen wurde, verraten die klaren Linien des Körpers und die präzis gearbeiteten Hände schon ein beachtliches zeichnerisches Können. Die Geste der an die Brust greifenden linken Hand begegnet in ähnlicher Form auf den ersten radierten Selbstbildnissen [...]. [#vgl. Ident. Nrn. 603- und 604-1912] Im zeichnerischen und graphischen Werk von Käthe Kollwitz spielt die menschliche Hand als Ausdruck der Persönlichkeit und des politischen Willens später eine große Rolle. Viele Zeichnungen und eine Reihe von frühen Radierungen und Lithographien widmen sich ausschließlich ihrem Studium.

(Text: Sigrid Achenbach, Käthe Kollwitz (1867-1945). Zeichnungen und seltene Druckgraphik im Berliner Kupferstichkabinett, Ausst.-Kat. Kupferstichkabinett, Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, Berlin 1995, S. 21-22, Kat.-Nr. 1)

Letzte Aktualisierung: 09.01.2026

Kontakt

Einrichtung:

Kupferstichkabinett

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