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Vorstudie zu "Der Weg der roten Nelken"

Ident. Nr.: N (34 H) 57/2017,46

ObjID: obj:2334996

Details (Expert)

Beteiligte
Helga Graupner (1931-2009),
Hersteller*in
Datierung
um 1980
Material / Technik
Papier, Mischgewebe, Tüll; appliziert
Abmessungen
Höhe x Breite: 25 x 29,3 cm (mit Passepartout)

Objektbeschreibung

Applikation aus vielen kleinen Stoffteilen in blau-, grün und brauntönen, die Strahlenförmig angeordnet sind. Zur Mitte hin rot werdend. Der Titel lässt die abstrahierte Darstellung einer Nelke vermuten. Über das gesamte Bild wurde ein schwarzer Tüllstoff gespannt. Im Papierpassepartout mit Pflastern und Umzugsband fixiert.
Anmerkung auf dem Papier: "Vorstudie 'Der Weg der roten Nelken' FDGB-Erholungsheim ca 200:180"
Die Studie ist also vermutlich eine Vorarbeit für einen großen Wandbehang, der als Auftragsarbeit für das FDGB- Erholungsheim gefertigt wurde/werden sollte.

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."