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o.T. [Vorstudie zu einem Wandbehang]

Ident. Nr.: N (34 H) 57/2017,47

ObjID: obj:2336521

Details (Expert)

Beteiligte
Helga Graupner (1931-2009),
Hersteller*in
Datierung
um 1980
Material / Technik
Papier; bemalt
Abmessungen
Höhe x Breite: 22 x 33 cm (mit Passepartout)

Objektbeschreibung

Vorstudie zu einem Wandbehang. Mit schwarzem Fineliner ist auf naturfarbenes Papier eine spiralförmige Illustration gemalt. Im Zentrum der Spirale befindet sich eine Sonne, von der strahlenförmige Linien abgehen, sodass die darumliegenden Kreise in einzelne Segmente unterteilt werden. Die Segmente sind zum Teil schraffiert oder mit Ornamenten ausgefüllt. Neben vereinzelten Löwenzahndarstellungen ist in der unteren Bildhälfte eine Weltkugel gezeichnet. In der rechten Bildhälfte ist in einem der Segmente ein Zitat von dem Schriftsteller Kurt Steiniger abgebildet:
"Gäbe es keine Sonne
Ich wollte sie aus der Erde graben
Aus dem Stein schlagen
Ich erhöbe den Löwenzahn zur Sonne
Ich risse den Punkt auf
Und hauchte ihm Waerme ein
Ich öffnete weit den Blick
Damit er zur Sonne werde
Und Waerme wirklich
Hab ich genug"

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."