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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh)

Ident. Nr.: I. 4628 S. 425

ObjID: obj:2339110

Details (Expert)

Beteiligte
Bestellung: Giat al-din Baysonqor (1397 - 1433),
Auftraggeber*in
Datierung
1420
Datierung engl.: 1420
hiǧra - dt.: Rabi‘ I 823
hijra - engl.: Rabi‘ I 823
Dynastie: Timuriden
Dynastie - engl.: Timurids
Weitere Titel
Sammlungstitel: (Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh)
Übersetzung: (Iranian anthology for Timurid Prince Baisunqur, son of Shahrukh)
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Iran,
Land
Herkunft (Allgemein): Schiras,
Ort
Abmessungen
Höhe: 28 cm
Breite: 19,5 cm

Objektbeschreibung

Text im Hauptfeld: Nizami, Haft paykar;
Text am Rand: [Nasir-i Khusrau ?], Kitab Zad al-musafirin.
Zwischenüberschriften zu Kapiteln im Hauptfeld bzw. Gedichtanfängen am Rand in Goldumrandung („Wolken“) vor rötlichem Grund.
Dreiseitige Randbeschriftung ist spiegelbildlich, also doppelseitig konzipiert.
Randillumination: unter kleinem blaugrundigen, golden und weiß bemaltem Fries mit roten Tupfern, golden und grün gerahmter Rhombus mit zwei abgerundeten Goldecken, die ein blaugrundiges längliches Feld mit Blumenbesatz wie im Hauptfeld freilassen, darin gespitztes, passiges, farbloses Medaillon mit kleinen Pendants, darin goldener Titel vor Spirale: Kitab Zad al-musafirin.
In größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit leichter Form- und Farbvariation, in kleineren Dreiecken Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.

Letzte Aktualisierung: 04.03.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.