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Elis. Hofmann geb. d. 12. Nov. 1837 gest. 24 Juli 1877.

Ident. Nr.: D (34 C 24) 69/1990

ObjID: obj:2350891

Details (Expert)

Datierung
1877
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 41 x 58,5 x 7,7 cm

Objektbeschreibung

Im Zentrum dieses großformatigen Haarbildes befindet sich ein Grabmal mit der Aufschrift »Elis. Hofmann geb. d. 12. Nov. 1837 gest. 24 Juli 1877« unter einer Trauerweide aus hellblonden Haaren. Das Grabmal ist aus Holz gefertigt und mit Sand bemalt oder bestreut und erzeugt so den Eindruck eines steinernen Grabes. Obenauf befindet sich ein kleines metallenes Kruzifix, rechts und links davon gestanzte Putten aus Goldprägepapier. Das Grab wird umfangen von einem üppigen, aus hellblonden Haaren in Schlaufentechnik gefertigten Blütenkranz, dieser wiederum von einer aufgeklebten Goldbordüre sowie geprägten und gestanzten Eckverzierungen. Auch der Rahmen ist mit einer aufgeklebten Goldborte versehen. Montiert ist das Haarbild auf Moirépapier.

Sehr helle Haare verweisen in den Haarbildern des MEK häufig auf das geringe Alter der Verstorbenen. Auch hier ist das Alter explizit genannt: Elis. Hoffmann, vermutlich Elisabeth oder Elisabetha, wurde nur neun Jahre alt.

Literatur: Jana Wittenzellner (2020): Haarbilder. Erinnerungen unter Glas. Husum: Verlag der Kunst.

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."