Details (Expert)
- Datierung
- ca. 400-330 v. Chr.
- Material / Technik
- —
- Abmessungen
- Gewicht: 16,06 gDurchmesser: 21 mm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/2352888
Objektbeschreibung
Vorderseite: Der persische Großkönig im Knielaufschema nach r. In seiner r. Hand einen Speer, in seiner l. Hand einen Bogen. L. unten neben dem l. Fuß eine Traube, im l. F. Φ.
Rückseite: Ovales Incusum, darin symmetrisches Ornament.
Kommentar: Das griechische Emissionszeichen Φ zeigt, dass diese Münze von griechischen Stempelschneidern geschnitten wurde. Das Bild des Großkönigs überdauerte den Tod des Dareios bei Gaugamela. Mit den makedonischen Goldmünzen des Philippos II. stand den Makedonen bereits eine Goldwährung zur Verfügung. Der Grund, weshalb trotzdem der Doppeldareikos als neues Nominal eingeführt wurde, kann als einer der Versuche Alexanders, persische Traditionen zu bewahren, interpretiert werden.
Literatur: B. Weisser, Herrscherbild und Münzporträt in Kleinasien, in: Historisches Museum der Pfalz Speyer (Hrsg.), Pracht und Prunk der Großkönige. Das persische Weltreich (2006) 75 Nr. 14 (diese Münze). Vgl. BMC Persia 178 f. Nr. 11-13 (alle mit Φ, aber dabei weitere Beizeichen, ohne Traube, König ebenfalls ohne Köcher).
Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18200018
Letzte Aktualisierung: 15.12.2025
Kontakt
Einrichtung:
Münzkabinett
E-Mail:
mk@smb.spk-berlin.de