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Hannover: Stadt

Ident. Nr.: 18200973

ObjID: obj:2353817

Details (Expert)

Datierung
1672
Geografische Bezüge
Material / Technik
Abmessungen
Gewicht: 7,2 g
Durchmesser: 31 mm

Objektbeschreibung

Vorderseite: VON FEINEM SILBER 1672. Umschrift, in einem Kreis die Wertbezeichnung XII / MARIEN/GROS.

Rückseite: HANNOVER. Umschrift, im Felde das Stadtwappen mit den zwei Türmen, dazwischen der Löwe frei schwebend und den Strichkreis durchbrechend. Im geöffneten Stadttor das Kleeblatt unter Fallgatter. Doppelschlag.

Kommentar: Mariengoschen sind eine Sammelbezeichnung für Anfang des 16. Jahrhunderts in Goslar geprägte Groschenmünzen, die bald in verschiedenen Orten Westfalens nachgeahmt wurden. 36 Mariengroschen gingen auf einen Taler, 8 Pfennige auf einen Mariengroschen. Da auf den ersten dieser Groschen das Bild der Maria mit Christuskind zu sehen war, wurden die Münzen Mariengroschen genannt, auch als das Marienbild von anderen Motiven abgelöst wurde. Buck - Meier geben die Auflagenzahlen der 1672 geprägten Zwölfmariengroschenstücke nach den Prägeverzeichnissen des Münzmeisters Andreas Schele an: 3347 Mark 4 1/2 Lot à 32 Stück = 107.113 Stück mit einem Feingehalt von durchschnittlich 15 Lot 14-15 Grän.

Literatur: H. Buck - O. Meier, Die Münzen der Stadt Hannover (1935) Nr. 287 Typ I b/a.

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18200973

Letzte Aktualisierung: 15.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Münzkabinett

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