Details (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- um 1740
- Geografische Bezüge
- Material / Technik
- —
- Abmessungen
- Gewicht: 3,45 gDurchmesser: 22 mm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/2354153
Objektbeschreibung
Vorderseite: DURCH - DIE - DUCA-TEN. Im Feld vier gekrönte Monogramme aus dem gespiegelten Buchstaben L ins Kreuz gestellt.
Rückseite: WARD ICH - VERRATHEN. Ein in der Landschaft stehender Hirsch nach links.
Kommentar: Ludwig VIII. war ein leidenschaftlicher Jäger und um Teilnehmer und Helfer der Jagd zu belohnen, ließ er zahlreiche Jagdprämien prägen. Dazu gehörten diese sogenannten Hirschdukaten. Der Dukat ist die ursprüngliche Bezeichnung für die in Venedig von 1284 an bis zum Ende der Republik 1792 geprägte Goldmünze. Die beliebte Handelsmünze wurde dann von vielen europäischen Ländern nachgeahmt. Der Name Dukat wird in der Literatur unterschiedlich hergeleitet. Möglich ist die Herkunft des Namens von dem griechischen Wort „doukat“ zum mittellateinischen „ducatus“ für „Herzogtum“ und bereits auf normannischen Münzen von 1140 vertreten.
Literatur: G. Schön, Deutscher Münzkatalog 18. Jahrhundert. Deutschland, Österreich, Schweiz ³(2002) Nr. 82; K. Klütz, Münznamen und ihre Herkunft (2004) 69. 116; B. Kluge - M. Alram (Hrsg.), Goldgiganten. Das große Gold in der Münze und Medaille. Das Kabinett 12 (2010) 114 f. Nr. I 4.16 mit Abb. (dieses Stück).
Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18201324
Letzte Aktualisierung: 15.12.2025
Kontakt
Einrichtung:
Münzkabinett
E-Mail:
mk@smb.spk-berlin.de