Logo

Sitten: Bistum

Ident. Nr.: 18201984

ObjID: obj:2354726

Details (Expert)

Datierung
1501
Geografische Bezüge
Schweiz,
Land
Material / Technik
Abmessungen
Gewicht: 59,1 g
Durchmesser: 46 mm

Objektbeschreibung

Vorderseite: + PRECIBVS S THEODOLI DIMISSA EST CVLPA CAROLI [„Durch die Gebete des Heiligen Theodolus wurde die Schuld Karls erlassen“]. Der Heilige Theodolus kniet mit geschultertem Schwert vor einem Altar mit liturgischen Geräten. Hinter dem Altartisch ein Engel mit Schriftband, darauf GAVDITA EST, rechts der Teufel mit geschulterten Glocke, unten 150I.

Rückseite: MATEVS EPS SEDV PREF ET CO VALES. Der bischöfliche Wappenschild umgeben von den 17 Wappenschilden der dem Wallis zugehörigen Herrschaften, dabei auch das des Bistums Sitten.

Kommentar: GAVDITA EST = Exaudita est („Dein Gebet ist erhört“). - Ehemals gehenkelt.

Literatur: J. S. Davenport, European Crowns 1484-1600 (1977) 278 Nr. 8787; J.-P. Divo, Die Taler der Schweiz (1966) 81 Nr. 148 b.

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18201984

Letzte Aktualisierung: 15.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Münzkabinett

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Friedland, Sagan und Mecklenburg: Albrecht von Wallenstein (Waldstein)

Friedland, Sagan und Mecklenburg: Albrecht von Wallenstein (Waldstein)

Vorderseite: ALBERT D G - D FRI ET SA. Barhäuptiges Brustbild Albrechts von Wallenstein in einem verzierten Harnischkragen und mit einem glatten versteiften Stehkragen nach rechts. Unten das Münzmeisterzeichen Sonne.Rückseite: SAC RO IM - PRIN 1630. Der mit einem hermelinverbrämten Fürstenhut überhöhte Schild mit dem gekrönten Wappenadler des Herzogtums Friedland, auf der Brust der quadrierte Wallenstein'sche Schild mit vier aufrecht stehenden Löwen. Unten die Wertzahl 3.Kommentar: Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein (Wallenstein), geb. 1583, ist der bekannteste Feldherr des Dreißigjährigen Krieges. Er kämpfte seit dessen Beginn im Jahre 1618 auf der Seite der Katholischen Liga und des Kaisers Ferdinand II. und machte im Verlauf der 1620er Jahre eine steile Karriere. Seit 1625 war er kaiserlicher General und erhielt neben der Erhebung in den Reichsfürstenstand bedeutende Territorien und Privilegien. Seinen böhmischen Stammsitz Gitschin baute er zu einem Musterbetrieb des Absolutismus aus. Sein Machtzuwachs und Reichtum - sein hinterlassener Besitz wurde auf 10 Millionen Rheinische Gulden geschätzt - schuf ihm allerdings Feinde am Wiener Hof, welche den misstrauisch gewordenen Kaiser die Ermordung Wallensteins am 25. Februar 1634 in Eger gutheißen ließen.Literatur: A. Meyer, Albrecht von Wallenstein (Waldstein) Herzog von Friedland und seine Münzen (1886) 79 Nr. 187. - Zum Münzmeisterzeichen vgl. E. Nohejlová-Prátová (1969) 18-21.Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18224830

Friedland, Sagan und Mecklenburg: Albrecht von Wallenstein (Waldstein)

Friedland, Sagan und Mecklenburg: Albrecht von Wallenstein (Waldstein)

Vorderseite: ALBERTVS D G DVX - MEGAPOL FRIDL. Barhäuptiges Brustbild Albrechts von Wallenstein leicht nach rechts gewandt in einem verzierten Harnisch- und glattem Stehkragen, auf der rechten Schulter drapierte Feldherrnbinde. Unten das Münzmeisterzeichen.Rückseite: ET SAGAE PRINC - VANDAL 1631. Der mit einem hermelinverbrämten Fürstenhut (ohne Bügel und Perlsaum) überhöhte, mehrfeldige Wappenschild, umlegt mit der Ordenskette vom Goldenen Vlies.Kommentar: Der dreizehnfeldige Schild umfasst die Bilder der Herzogtümer Mecklenburg (Büffelkopf von vorn), Friedland (Adler) und Sagan (Hüftbild eines Engels von vorn), der Herrschaft Flinsberg (doppelschwänziger Löwe nach links), des Fürstentums der Wenden (Büffelkopf nach rechts), der Familie von Wallenstein (vier aufrecht stehende Löwen), der Grafschaft Schwerin (quer geteiltes, rot und gold damasziertes Feld), der Herrschaft Rostock (nach rechts steigender Greif) und der Herrschaft Stargard (weiblicher Arm mit einem Ring nach links).Literatur: A. Meyer, Albrecht von Wallenstein (Waldstein) Herzog von Friedland und seine Münzen (1886) 96 Nr. 284; A. L. und I. S. Friedberg, Gold coins of the world from ancient times to the present. 7. Auflage (2003) Nr. 145. - Zum Münzmeisterzeichen vgl. E. Nohejlová-Prátová, Das Münzwesen Albrechts von Wallenstein (1969) 18-21.Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18224826