Details (Expert)
- Datierung
- ca. 400-375 v. Chr.
- Geografische Bezüge
- Material / Technik
- —
- Abmessungen
- Gewicht: 10,17 gDurchmesser: mm 19-22 mm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/2355663
Objektbeschreibung
Vorderseite: Kopf des bärtigen Herakles nach r.
Rückseite: ΜΑΛ. Kopf eines bärtigen Satrapen mit Tiara und Diadem, das am Hinterkopf geknotet ist, nach r.
Kommentar: Die meisten Bilder regionaler persischer Machthaber entstanden in Kilikien, das auf keine eigene vorachämenidische Münztradition zurückblicken konnte. Schon durch seine geographische Lage war es, wie auch die Levante, stärker von persischer Religion und Kunst beeinflusst. Die städtische Silberprägung muss zumindest zeitweilig unter zentraler Kontrolle der Satrapen gestanden haben. Anders sind die in mehreren Städten gleichzeitig ausgegebenen Münzbilder nicht zu erklären.
Literatur: B. Weisser, Herrscherbild und Münzporträt in Kleinasien, in: Historisches Museum der Pfalz, Speyer (Hrsg.), Das persische Weltreich (2006) 81 Nr. 36 (diese Münze); O. Casabonne, Conquête perse et phénomène monétaire: l'exemple cilicien, in: O. Casabonne (Hrsg.), Mécanismes et innovations monétaires dans l'Anatolie achéménide. Numismatique et Histoire (2000) 32 Taf. 7,4 (Tiribazes zugeordnet); SNG France Cilicie Nr. 396-397. Vgl. SNG Schweiz I Nr. 153 (ohne Legende).
Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18203014
Letzte Aktualisierung: 15.12.2025
Kontakt
Einrichtung:
Münzkabinett
E-Mail:
mk@smb.spk-berlin.de