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Preußen: Friedrich Wilhelm I.

Ident. Nr.: 18203878

ObjID: obj:2356363

Details (Expert)

Beteiligte
Datierung
1740
Geografische Bezüge
Material / Technik
Abmessungen
Gewicht: 6,71 g
Durchmesser: 24 mm

Objektbeschreibung

Vorderseite: FRID WILH D G - REX BOR EL BR. Brustbild Friedrich Wilhelm I. nach rechts mit Zopf, Harnisch, Ordensband und Hermelinmantel.

Rückseite: PRO - DEO ET - MILI-TE. Um Adlerschild viermal die gekrönte und gespiegelte Initiale F über W. Unten die Münzmeisterinitialen EGN und 1740.

Rand: Kerbrand

Kommentar: Die Wilhelmsdor und halben Wilhelmsdor sind persönliche Schöpfungen Friedrich Wilhelms I. Sie sind überwiegend für die königliche Schatulle geprägt worden. Diese großen Goldmünzen nach dem Vorbild der französischen Louisdor befriedigten das Prunkbedürfnis des Königs, der damit vor allem auf seinen Inspektionsreisen durch das Land zu zahlen pflegte. Obwohl ohne festen Nominalwert und je nach Goldkurs schwankend, sind die halben Wilhelmsdor in der Regel zu 5 Talern gerechnet worden. Es sind 1738-1740 insgesamt 5.833 halbe Wilhelmsdor in Berlin gemünzt worden.

Literatur: F. Freiherr von Schrötter, Das Preußische Münzwesen im 18. Jahrhundert I. Die Münzen aus der Zeit der Könige Friedrich I. und Friedrich Wilhelm I. (1902) 73 Nr. 193; K. Martin, Die preußischen Münzprägungen von 1701 bis 1786 (1976) Nr. 86 c; W. Steguweit - B. Kluge, Suum Cuique. Medaillenkunst und Münzprägung in Brandenburg-Preußen (2008) Nr. 155 (dieses Stück).

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18203878

Letzte Aktualisierung: 15.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Münzkabinett

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