Logo

Byzanz: Isaac II.

Ident. Nr.: 18204134

ObjID: obj:2356619

Details (Expert)

Beteiligte
Kaisertum (MA/NZ): Isaac II. Angelus (1185-1195, 1203-1204),
Münzherr*in
Datierung
1185-1195
Geografische Bezüge
Türkei,
Land
Material / Technik
Abmessungen
Gewicht: 4,39 g
Durchmesser: 30 mm

Objektbeschreibung

Vorderseite: [IC]AAKIOC Δ[ECΠOTHC] [Isaakios Despotes - Legende besonders am Ende kaum lesbar]. Isaac II. mit Krone und Stola (loros) (l.), in l. Hand ein Kreuzzepter, r. Erzengel Michael in Rüstung. Sie halten zwischen sich eine Schwertscheide. Über dem Kaiser die Hand Gottes. Oben X-[Θ], r. X/AR/X/N. Im r. F. außen drei Gegenstempel.

Rückseite: MHP-ΘV [Meter Theou - MHP ligiert]. Die Jungfrau Maria mit Nimbus sitzt auf einem Thron mit gerader Lehne in der Vorderansicht, vor ihre Brust hält sie den Kopf des Christuskindes mit Nimbus.

Kommentar: Zur Präsentation der Vorderseite gelocht. - Auf der Vs. drei neuzeitliche (?) Gegenstempel, ein runder mit Augenornament, je ein rechteckiger mit CB bzw. KA.

Literatur: M. F. Hendy, Catalogue of the Byzantine coins in the Dumbarton Oaks Collection and in the Whittemore Collection IV-1 (1999) 372 f. Nr. 1 Variante B (datiert 1185-1195); D. R. Sear, Byzantine coins and their values ²(1987) 404 Nr. 2001; B. Kluge, Numismatik des Mittelalters (2007) Nr. 1468 (dieses Stück).

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18204134

Letzte Aktualisierung: 15.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Münzkabinett

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Schweiz: Luzern

Schweiz: Luzern

Vorderseite: RESPUBLICA LVCERNENSIS. Wappenschild mit gefütterter Krone, behängt mit Girlande.Rückseite: 12 / Mz GL / 1794 [12 Münzgulden]. Inschrift umgeben von zwei zum Kranz gebundenen Lorbeerzweigen. Ganz unten die Signatur des Stempelschneiders B (Johann Brupacher).Kommentar: Die »Münzgulden« sind in Luzern als Recheneinheit schon seitdem 16. Jh. bekannt. 12 Münzgulden entsprachen einer Dublone.In Luzern rechnete man u. a. nach Kronen zu 2 Gulden und Schweizerfranken zu 10 Batzen. Neben den einfachen Dublonen sind im Jahre 1794 noch doppelte Dublonen zu 24 Münzgulden geprägt worden. Die einfachen Dublonen sollten dem französischen p Louisdor entsprechen, enthielten aber 0,177 g weniger Feingold. Insgesamt wurden in Luzern 1793 bis 1797 Dublonen im Wert von insgesamt 43.888 Gulden geprägt.Literatur: W. Tobler-Meyer, Die Münzen- und Medaillensammlung des Herrn Hans Wunderly-v. Muralt (1896-98) Nr. 1448; J.-P. Divo - E. Tobler, Die Münzen der Schweiz im 17. Jahrhundert (1987) Nr. 534; F. Haas, Die Münzen des Standes Luzern, SNR 5, 1895, 25 ff. 28 Nr. 5; F. Wielandt, Münz- und Geldgeschichte des Standes Luzern (1969) Nr. 187; G. Schön, Deutscher Münzkatalog 18. Jahrhundert. Deutschland, Österreich, Schweiz. 4. Auflage (2008) Nr. 36; A. L. und I. S. Friedberg, Gold coins of the world from ancient times to the present. 7. Auflage (2003) Nr. 325; B. Kluge - M. Alram (Hrsg.), Goldgiganten. Das große Gold in der Münze und Medaille. Das Kabinett 12 (2010) 131 Nr. I 4.43 mit Abb. (dieses Stück).Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18224433

Friedland, Sagan und Mecklenburg: Albrecht von Wallenstein (Waldstein)

Friedland, Sagan und Mecklenburg: Albrecht von Wallenstein (Waldstein)

Vorderseite: ALBERT D G - D FRI ET SA. Barhäuptiges Brustbild Albrechts von Wallenstein in einem verzierten Harnischkragen und mit einem glatten versteiften Stehkragen nach rechts. Unten das Münzmeisterzeichen Sonne.Rückseite: SAC RO IM - PRIN 1630. Der mit einem hermelinverbrämten Fürstenhut überhöhte Schild mit dem gekrönten Wappenadler des Herzogtums Friedland, auf der Brust der quadrierte Wallenstein'sche Schild mit vier aufrecht stehenden Löwen. Unten die Wertzahl 3.Kommentar: Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein (Wallenstein), geb. 1583, ist der bekannteste Feldherr des Dreißigjährigen Krieges. Er kämpfte seit dessen Beginn im Jahre 1618 auf der Seite der Katholischen Liga und des Kaisers Ferdinand II. und machte im Verlauf der 1620er Jahre eine steile Karriere. Seit 1625 war er kaiserlicher General und erhielt neben der Erhebung in den Reichsfürstenstand bedeutende Territorien und Privilegien. Seinen böhmischen Stammsitz Gitschin baute er zu einem Musterbetrieb des Absolutismus aus. Sein Machtzuwachs und Reichtum - sein hinterlassener Besitz wurde auf 10 Millionen Rheinische Gulden geschätzt - schuf ihm allerdings Feinde am Wiener Hof, welche den misstrauisch gewordenen Kaiser die Ermordung Wallensteins am 25. Februar 1634 in Eger gutheißen ließen.Literatur: A. Meyer, Albrecht von Wallenstein (Waldstein) Herzog von Friedland und seine Münzen (1886) 79 Nr. 187. - Zum Münzmeisterzeichen vgl. E. Nohejlová-Prátová (1969) 18-21.Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18224830

Friedland, Sagan und Mecklenburg: Albrecht von Wallenstein (Waldstein)

Friedland, Sagan und Mecklenburg: Albrecht von Wallenstein (Waldstein)

Vorderseite: ALBERTVS D G DVX - MEGAPOL FRIDL. Barhäuptiges Brustbild Albrechts von Wallenstein leicht nach rechts gewandt in einem verzierten Harnisch- und glattem Stehkragen, auf der rechten Schulter drapierte Feldherrnbinde. Unten das Münzmeisterzeichen.Rückseite: ET SAGAE PRINC - VANDAL 1631. Der mit einem hermelinverbrämten Fürstenhut (ohne Bügel und Perlsaum) überhöhte, mehrfeldige Wappenschild, umlegt mit der Ordenskette vom Goldenen Vlies.Kommentar: Der dreizehnfeldige Schild umfasst die Bilder der Herzogtümer Mecklenburg (Büffelkopf von vorn), Friedland (Adler) und Sagan (Hüftbild eines Engels von vorn), der Herrschaft Flinsberg (doppelschwänziger Löwe nach links), des Fürstentums der Wenden (Büffelkopf nach rechts), der Familie von Wallenstein (vier aufrecht stehende Löwen), der Grafschaft Schwerin (quer geteiltes, rot und gold damasziertes Feld), der Herrschaft Rostock (nach rechts steigender Greif) und der Herrschaft Stargard (weiblicher Arm mit einem Ring nach links).Literatur: A. Meyer, Albrecht von Wallenstein (Waldstein) Herzog von Friedland und seine Münzen (1886) 96 Nr. 284; A. L. und I. S. Friedberg, Gold coins of the world from ancient times to the present. 7. Auflage (2003) Nr. 145. - Zum Münzmeisterzeichen vgl. E. Nohejlová-Prátová, Das Münzwesen Albrechts von Wallenstein (1969) 18-21.Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18224826