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West-Kelten: „Mediomatrici“

Ident. Nr.: 18204784

ObjID: obj:2357233

Details (Expert)

Datierung
vor 57 v. Chr.
Geografische Bezüge
Material / Technik
Abmessungen
Gewicht: 1,78 g
Durchmesser: 15 mm

Objektbeschreibung

Vorderseite: Männlicher Kopf mit lockigem Haar nach r.

Rückseite: Pegasos mit Punktmähne und gepunkteten Beinen nach r. Unter dem Schweif drei Punkte. Unter dem Bauch drei Punkte und stilisierte Blume. Unter dem Abschnittstrich zwei Punktreihen als Scheinlegende.

Kommentar: Das Verbreitungsgebiet dieses Typs erstreckt sich vom nördlichen Westfalen bis in die Schweiz. Scheers (1977) sieht die Prägung durch den Stamm der Mediomatrici auf Grund der Fundverteilung nicht als gesichert an. Nach Scheers stehe nur fest, dass die Münzen im Grenzgebiet zu den Treveri umliefen.

Literatur: S. Scheers, Traité de numismatique celtique, publié sur la direction de J.-B. Colbert de Beaulieu: 2. La Gaule belgique (1977) 328 Nr. 23,42 (dieses Stück, 2.-Mitte 1. Jh. v. Chr.); A. Burkhardt - W. B. Stern - G. Helmig, Keltische Münzen aus Basel. Numismatische und metallanalytische Untersuchungen (1994) 50 Nr. 580 Abb. 31; G. Dembski, Münzen der Kelten, Kunsthistorisches Museum Wien, Reihe A, Abteilung 2: Massalia und Keltenstämme (1998) Nr. 345-348; K. Castelin, Keltische Münzen. Katalog der Sammlung des Schweizerischen Landesmuseums Zürich I (1978) 64. 162 Nr. 491-496 (Ostgallien, datiert ca. 1. Hälfte 1. Jh. v. Chr.); J. Sills, Gaulish and Early British Gold Coinage (2003) 118 f. 212 Nr. 401 Taf. 13 (datiert ca. 2. Hälfte 3. Jh. v. Chr.).

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18204784

Letzte Aktualisierung: 15.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Münzkabinett

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