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Mittel-Kelten: Rheinkelten

Ident. Nr.: 18204872

ObjID: obj:2357291

Details (Expert)

Datierung
ca. 100-50 v. Chr.
Geografische Bezüge
Material / Technik
Abmessungen
Gewicht: 1,79 g
Durchmesser: 14 mm

Objektbeschreibung

Vorderseite: Bartloser Kopf mit Spirallocken nach r. Im Feld flächig kleine Punkte, darum ein Seilkranz.

Rückseite: Figur im sog. „Vogelschwanzmantel“, einen Torques in der Hand haltend, geht nach l. Von zahlreichen kleinen Kreisen ringförmig umkränzt. Flächig im Feld verteilt sind kleine Punkte. Darum ein Winkelkranz.

Kommentar: Sog. „Nauheimer-Typus“. Eine stark stilisierte Abwandlung auf Basis des Motivs des Torqueshalters auf den römischen Denaren des M. Serveilius. Hauptsächliches Fundgebiet dieser Münzen ist Hessen und Süddeutschland. Als möglicher Prägeort wird das Oppidum Heidetränke in Betracht gezogen.

Literatur: H. de la Tour, Atlas des Monnaies Gauloises (1892) Nr. 9388 Taf. 38; S. Scheers, Traité de numismatique celtique, publié sur la direction de J.-B. Colbert de Beaulieu: 2. La Gaule belgique (1977) 56 Nr. 347 Taf. 13; D. Allen, An Introduction to Celtic Coins (1978) 44 Nr. 41; K. Castelin, Keltische Münzen. Katalog der Sammlungen im Schweizerischen Landesmuseum Zürich I (1978) 111 Nr. 1113 (Nauheimer Typus); G. Dembski, Münzen der Kelten, Kunsthistorisches Museum Wien, Reihe A, Abteilung 2: Massalia und Keltenstämme (1998) 72 Nr. 354-359; B. Zieghaus, Ein Münzschatzfund mit Nauheimer Steg-Rinnen Quinaren aus dem Heidetränke-Oppidum (Hessen), in: J. Metzler - D. Wigg-Wolf (Hrsg.), Studien zu den Fundmünzen der Antike (SFMA) 19. Die Kelten und Rom (2005) 11-28.

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18204872

Letzte Aktualisierung: 15.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Münzkabinett

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