Details (Expert)
- Datierung
- ca. 50-30 v. Chr.
- Geografische Bezüge
- Material / Technik
- —
- Abmessungen
- Gewicht: 1,43 gDurchmesser: 13 mm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/2357292
Objektbeschreibung
Vorderseite: „Tanzendes Männlein“ mit zurückgewandtem Kopf, von welchem die kurzen Haare abstehen, nach r. Die Figur trägt einen Gürtel und einen Halsring (torques).
Rückseite: Ein Pferd nach r. mit zurückgeworfenem Kopf mit Strichmähne. Zwischen dem Kopf und dem Rumpf des Pferdes ein Kreis. Das Ganze wird begrenzt durch ein ringförmiges Wolfszahnmuster.
Kommentar: Entsprechend dem Vorderseitenbild werden Münzen dieser Emission auch als Typus „Tanzendes Männlein“ bezeichnet. Als möglicher Prägeort wird das Oppidum Dünsberg bei Gießen in Betracht gezogen. Der Verbreitungsschwerpunkt liegt in Mittelhessen.
Literatur: S. Scheers, Traité de numismatique celtique, publié sur la direction de J.-B. Colbert de Beaulieu: 2. La Gaule belgique (1977) 117 Nr. 57 classe 1 Taf. 13,349; D. Allen, An Introduction to Celtic Coins (1978) 43 Nr. 40; G. Dembski, Münzen der Kelten, Kunsthistorisches Museum Wien, Reihe A, Abteilung 2: Massalia und Keltenstämme (1998) 73 Nr. 397; J. Schulze-Forster, Der Dünsberg und die jüngsten keltischen Münzen in Hessen, in: J. Metzler - D. Wigg-Wolf (Hrsg.), Studien zu den Fundmünzen der Antike (SFMA) 19. Die Kelten und Rom (2005) 159-181 Abb. 4 Gruppe IIA; J. Heinrichs, Ubische Quinare im Lippegebiet: ein Modell, ebd. 183-228. Vgl. K. Castelin, Keltische Münzen. Katalog der Sammlungen im Schweizerischen Landesmuseum Zürich I (1978) Nr. 1118-1120 (ohne Kreis zwischen Pferdekopf und -rumpf).
Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18204873
Letzte Aktualisierung: 15.12.2025
Kontakt
Einrichtung:
Münzkabinett
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