Details (Expert)
- Datierung
- ca. 50-10 v. Chr.
- Geografische Bezüge
- Material / Technik
- —
- Abmessungen
- Gewicht: 2,6 gDurchmesser: 16 mm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/2357351
Objektbeschreibung
Vorderseite: Lorbeerkranz zwischen zwei Punkt- und Strichreihen.
Rückseite: Ein Pferd mit langen Ohren und Gehänge unter dem Bauch nach l., im Feld über dem Pferd ein achtspeichiges Rad.
Kommentar: Norisches Kleinsilbergeld vom Typus Tótfalu. Der Fund von Tótfalu wurde im Jahr 1903 bei Dammbauarbeiten auf der St.-Andreas-Insel zwischen Vácz und Leányfalu gemacht. In einem Topf befanden sich 2,5 kg Silbermünzen, von welchen der Vorbesitzer dieses Stücks, Aldor Gyula, 699 Stück erwerben konnte.
Literatur: K. Pink, Die Münzprägung der Ostkelten und ihrer Nachbarn ²(1974) 80 Taf. 26, 528; G. Dembski, Münzen der Kelten, Kunsthistorisches Museum Wien, Reihe A, Abteilung 2: Massalia und Keltenstämme (1998) 83 Nr. 657 Taf. 35. Vgl. R. Göbl, Ostkeltischer Typenatlas (1973) 27 Taf. 40,525-528 (dort noch Spuren eines Gesichts neben dem Kranz auf der Vs.). - Zum Fund von Tótfalu: R. Paulsen, Die Münzprägung der Boier (1974) 111 f.
Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18204971
Letzte Aktualisierung: 15.12.2025
Kontakt
Einrichtung:
Münzkabinett
E-Mail:
mk@smb.spk-berlin.de