Magdeburg: Konrad von Querfurt oder Friedrich von Wettin
Ident. Nr.: 18205011
ObjID: obj:2357386
Kontakt
Einrichtung:
Münzkabinett
E-Mail:
mk@smb.spk-berlin.deDetails (Expert)
- Datierung
- ca. 1140-1145
- Geografische Bezüge
- Material / Technik
- —
- Abmessungen
- Gewicht: 0,99 gDurchmesser: 32 mm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/2357386
Objektbeschreibung
Vorderseite: + MONETA HALLENSIS. Hüftbild des Heiligen Mauritius mit Fahne in der Rechten und geschultertem Schwert in der Linken.
Kommentar: Dieser Münztyp bildete den Hauptteil des 1708 in Göritz bei Querfurt entdeckten Münzschatzes (400 von 600 Münzen), der die Publikation von J. P. Ludewig (1709), die Inkunabel der deutschen Münzkunde des Mittelalters, ausgelöst hat. Auffallend ist, dass die Umschrift nicht den Namen des dargestellten Heiligen Mauritius, sondern, ganz entgegen den Gepflogenheiten, den Ort der Münzstätte mit dem Zusatz Moneta nennt. Stilistisch gehört der Brakteat entweder in die späte Zeit Erzbischof Konrads (1134-1142) von Querfurt oder die frühe Zeit Erzbischof Friedrichs von Wettin (1142-1152).
Literatur: J. P. Ludewig, Einleitung zu dem teutschen Münzwesen mittlerer Zeiten (1709) 21-22, 131, 195, 260; K. F. von Posern-Klett, Sachsens Münzen im Mittelalter (1846) 117 Nr. 524 Taf. 46, 19; H. Buchenau, Der Brakteatenfund von Gotha (1928) Nr. (404); F. Berger, Die mittelalterlichen Brakteaten im Kestner-Museum Hannover (1993) Nr. 2030.
Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18205011
Letzte Aktualisierung: 15.12.2025
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