Details (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- 1569
- Material / Technik
- —
- Abmessungen
- Durchmesser: 27 mm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/2358106
Objektbeschreibung
Vorderseite: CAROLVS D G ARCHIDVX AVSTRIAE ZG [AE ligiert]. Umschrift zwischen zwei Perlkreisen, im Feld vier Wappen um ein gekröntes Wappen, unten und oben die geteilte Jahreszahl 15/69.
Rückseite: CES IVVAT - I ORIVNA AVDA. Umschrift, im Feld Fortuna auf Kugel im Wasser, im Hintergrund Kirchengebäude, aus den Wolken Wind.
Kommentar: Die Darstellung der Vs. zeigt links oben den steirischen Panther, rechts oben das Wappen von Kärnten, mittig den österreichischen Balkenschild, links unten den Tiroler Adler und rechts unten das Wappen der Grafschaft Görz. Rechenpfennige dienten bis zum Mittelalter und der frühen Neuzeit dem Rechnen auf dem Rechenbrett. Die Rechen- oder Raitpfennige (auch Jetons) wurden von Rechenpfennigmachern oder Flinderleinschlägern hergestellt. Vielfach wurde in ihren Darstellung auf Politik und Geschichte Bezug genommen oder Symbole des Handels und Glücks, hier die Fortuna, dargestellt.
Literatur: J. Neumann, Beschreibung der bekanntesten Kupfermünzen. 6 Teile in 4 Bänden (1858-1872 Index 1967) Nr. 1223 (dieses Stück); A. E. Cahn, Frankfurt am Main Auktion 20, 1906 Nr. 2448; C. F. Gebert, Die Nürnberger Rechenpfennigschläger, MBNG 35, 1917, 1-138; A. Nagl, Die Rechenpfennige und die operative Arithmetik, Numismatische Zeitschrift 1888, 309-368.
Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18205841
Letzte Aktualisierung: 09.04.2026
Kontakt
Einrichtung:
Münzkabinett
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