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Nürnberg: Rechenpfennig

Ident. Nr.: 18205908

ObjID: obj:2358172

Details (Expert)

Datierung
1553-1586
Geografische Bezüge
Material / Technik
Abmessungen
Durchmesser: 27 mm

Objektbeschreibung

Vorderseite: Rechenmeister an Rechentisch.

Rückseite: A B C D E / F G H I K / L M N O P / Q R S T V / X Y Z Z [D retrograd]. Das Alphabet in fünf Zeilen auf einer Tafel, umgeben von Verzierungen.

Kommentar: Rechenpfennige dienten bis zum Mittelalter und der frühen Neuzeit dem Rechnen auf dem Rechenbrett. Die Rechen- oder Raitpfennige (auch Jetons) wurden von Rechenpfennigmachern oder Flinderleinschlägern hergestellt. Vielfach wurde in ihren Darstellung auf Politik und Geschichte Bezug genommen. Viele dieser Pfennige zeigen den Rechenmeister am Tisch und auf der Rückseite das Alphabet. Oft muss man feststellen, dass nicht immer die passenden Buchstaben zur Verfügung standen oder ein falscher versehentlich eingepunzt wurde oder aber seitenverkehrt eingeschlagen wurde. Hier ist das bei dem Buchstaben D der Fall.

Literatur: J. Neumann, Beschreibung der bekanntesten Kupfermünzen. 6 Teile in 4 Bdn. (1858-1872 Index 1967) Nr. 32494; M. Mitchiner, jetons, medalets & tokens. The medieval period and Nuremberg (1988) Nr. 1427-1428; C. F. Gebert, Die Nürnberger Rechenpfennigschläger, MBNG 35, 1917, 1-138; A. Nagl, Die Rechenpfennige und die operative Arithmetik, Numismatische Zeitschrift 1888, 309-368.

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18205908

Letzte Aktualisierung: 09.04.2026

Kontakt

Einrichtung:

Münzkabinett

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