Details (Expert)
- Datierung
- 1797
- Geografische Bezüge
- Material / Technik
- —
- Abmessungen
- Durchmesser: 29 mm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/2358241
Objektbeschreibung
Vorderseite: L. Ein Storch steht vor einem Krug, rechts daneben der Fuchs, rechts über Abschnitt Signatur der Medaillenfirma.
Rückseite: SPOTTE / NICHT / DES GEGNERS / SCHWAECHEN / LAECHELT DIR / DAS BLINDE GLÜCK / SIEHE, / BALD GIEBT ER / SICH RAECHEND / DIR / DEN BITTERN / SPOTT ZURÜCK [AE ligiert]. Aufschrift in dreizehn Zeilen.
Kommentar: Spieljetons oder Whistmarken waren besonders in der Zeit nach 1800 sehr beliebt. In den Salons wurde an den Spieltischen mit diesen kleinen Kunstwerken gespielt. Die von der Firma Loos in Berlin produzierten Marken wurden nach den bekannten Fabeln von Aesop mit Szenen aus dem Leben des Fuchses gestaltet. Zu den Vorderseiten gibt es unterschiedliche Schriftrückseiten. Die Spielmarken kommen auch in Eisenguss vor. Auf den Jetons ist nur die Herstellerfirma Loos angegeben. Die Stempel zu den Vorderseiten wurden aber von dem Suhler Medailleur Johann Veit Döll geschnitten.
Literatur: D. Bruhn, Johann Veit Döll 1750-1835. Werkverzeichnis Medaillen und Münzen (2000) Nr. 138; K. Sommer, Die Medaillen des königlich preußischen Hof-Medailleurs Daniel Friedrich Loos und seines Ateliers (1981) Nr. B 79 c.
Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18205978
Letzte Aktualisierung: 15.12.2025
Kontakt
Einrichtung:
Münzkabinett
E-Mail:
mk@smb.spk-berlin.de