Details (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- 1538
- Geografische Bezüge
- Material / Technik
- —
- Abmessungen
- Gewicht: 3,22 gDurchmesser: 24 mm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/2358549
Objektbeschreibung
Vorderseite: IOACH II D G M-AR BRA ELEC [Joachim II. Dei Gratia Marchio Brandenburgensis Elector]. Stehender Johannes der Täufer, auf dem Arm das Lamm, zu Seiten die Jahreszahl 15-38. Ziereinfasssung aus Rundbögen und Kleeblättern.
Rückseite: MON NOVA AVREA BERLINEN [Moneta Nova Aurea Berlinensis]. Blumenkreuz mit Zepterschild im Zentrum, in den Winkeln vier Wappenschilde (Brandenburg, Pommern, Zollern, Burggrafschaft Nürnberg). Oben Münzmeisterzeichen Mühlrad (Paul Mühlrad).
Kommentar: Dieser erste Goldgulden Joachims II. ist schon 1740 bekannt gemacht worden, war aber seither verschollen. Auch Bahrfeldt (1895) kannte kein Original. Erst 1954 ist dieses, das bisher einzige nachweisbare Exemplar wieder aufgetaucht und 1958 durch Joachim Weschke publiziert worden.
Literatur: B. J. von Arnim, Von Ducaten des Churfürstlichen Brandenburgischen und Königlich Preußischen Regierenden Hauses (1796) Nr. 8; E. Bahrfeldt, Das Münzwesen der Mark Brandenburg unter den Hohenzollern bis zum Grossen Kurfürsten von 1415 bis 1640 (1895) Nr. 354; J. Weschke, Ein Berliner Goldgulden aus dem Jahre 1538, Forschungen und Berichte 2 (1958) 84-89 (dieses Stück); B. Kluge, Die kurbrandenburgische Goldmünzenprägung im 16. Jahrhundert, Numismatische Zeitschrift 1995, 106 Nr. 8 (dieses Stück); W. Steguweit - B. Kluge, Suum cuique. Medaillenkunst und Münzprägung in Brandenburg-Preußen (2008) Nr. 59 (dieses Stück).
Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18206309
Letzte Aktualisierung: 15.12.2025
Kontakt
Einrichtung:
Münzkabinett
E-Mail:
mk@smb.spk-berlin.de