Details (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- 2 v.-4 n. Chr.?
- Geografische Bezüge
- Material / Technik
- —
- Abmessungen
- Gewicht: 3,71 gDurchmesser: 20 mm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/2361411
Objektbeschreibung
Vorderseite: CAESAR AVGVSTVS - DIVI F PATER PATRIAE. Kopf des Augustus mit Lorbeerkranz nach r. Im r. F. eine Punze.
Rückseite: [CAESAR AVGVSTVS] - DIVI F PATER PATRIA[E] [inkus]. Kopf des Augustus mit Lorbeerkranz nach l. (inkus).
Kommentar: Auf der Vs. eine Punze. Rs. mit inkuser Darstellung der Vs. - In der zweiten Hälfte der Regierung des Augustus, als seine Stellung gefestigt war, nehmen die Typen mit dynastischem Bezug als Hinweis auf seine Nachfolge zu, so die umfangreiche Prägung für seine Enkel und nach deren Tod für Tiberius. Gaius Caesar, der auf der Münze als consul designatus bezeichnet wird, bekleidete 1 n. Chr. den Consulat, so daß die Münze für die beiden Caesaren als principes iuventutis wohl in die Jahre 2-1 v. Chr., spätestens jedoch 4 n. Chr., zu datieren ist, wenn man die Rs.-Legende als Hinweis auf ein aktuelles Ereignis interpretiert. Sie kann jedoch auch der Erinnerung an die beiden verstorbenen principes iuventutis gedient haben, womit das Prägedatum sehr viel später anzunehmen wäre. Etwa ab 12 v. Chr. wurde Edelmetall allein in Lugdunum geprägt, wie es Strabon 4,3,2 nahelegt, und hier hauptsächlich die Gaius-Lucius-Münzen. Strittig ist, ab wann auch in Rom Edelmetall geprägt wurde, nach allgemeinem Konsens nach dem Tod des Augustus 14 n. Chr. in julisch-claudischer Zeit. Vgl. Wolters (1999) 48. 63.
Literatur: Vgl. für die Vs. RIC I² Nr. 207 und nachfolgende Nummern.
Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18210881
Letzte Aktualisierung: 15.12.2025
Kontakt
Einrichtung:
Münzkabinett
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