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Limburg oder Waldeck-Pyrmont: Grafschaft

Ident. Nr.: 18213541

ObjID: obj:2362226

Details (Expert)

Datierung
ca. 1215-1220
Geografische Bezüge
Material / Technik
Abmessungen
Gewicht: 1,44 g
Durchmesser: 20 mm

Objektbeschreibung

Vorderseite: + COMES FRIDERI. Über Tor und zwei Rundbögen ein Turm mit Fahne rechts und links.

Rückseite: S / COLONII / A [Das erste O als Perlkranz mit Innenpunkt]. Dreizeilige Aufschrift.

Kommentar: Nachahmung des Soester Münztyps aus der Zeit der Vakanz des Kölner Erzbistums 1212-1216. Während die ältere Literatur (Berghaus-Spiegel, Hävernick, Menadier) den Typ einhellig dem Grafen Friedrich von Altena-Isenberg (ca. 1190-1226) zuschreibt, nimmt Krusy (1986) demgegenüber auf Grund des Schwalenberger Beizeichens (Perlkranz im Colonia-Monogramm) den Grafen Friedrich von Schwalenberg-Pyrmont (1190-1231) an. Als Münzstätte für Friedrich von Isenberg ist Nienbrügge vorgeschlagen worden (Berghaus-Spiegel). Als Münzstätte Friedrichs von Pyrmont ist Lügde anzunehmen, das seit 1255 zur Hälfte den Erzbischöfen von Köln, zur Hälfte den Grafen von Pyrmont gehörte und im späteren 13. Jahrhundert als Münzstätte gesichert ist.

Literatur: H. Krusy, Die Münzen der Grafen von Schwalenberg und ihrer Seitenlinien Pyrmont, Sternberg und Waldeck (1986) Nr. 64; P. Berghaus - J. Spiegel, Die Münzen der Grafen von Limburg, in: Die Geschichte der Grafen und Herren von Limburg II-4 (1968) 309 Nr. 1; W. Hävernick, Die Münzen von Köln I (1935) Nr. 974; J. Menadier, Die Münzen der Grafschaft Mark (1905) Nr. 3.

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18213541

Letzte Aktualisierung: 15.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Münzkabinett

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