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Köln: Erzbistum und Waldeck-Pyrmont: Grafschaft

Ident. Nr.: 18213798

ObjID: obj:2362320

Details (Expert)

Beteiligte
Datierung
1297-1304
Geografische Bezüge
Material / Technik
Abmessungen
Gewicht: 1,06 g
Durchmesser: 18 mm

Objektbeschreibung

Vorderseite: + VICBOLDVS EPIS. Brustbild des Erzbischofs Wigbold mit Krummstab in der Rechten und Buch in der Linken.

Rückseite: + CIVITAS LVDhE. Ankerkreuz.

Kommentar: Die Vorderseite nennt als Münzherrn den Kölner Erzbischof Wigbold (1297-1304). Wegen des Ankerkreuzes als Wappen von Pyrmont auf der Rückseite wird die Münze als Gemeinschaftsprägung des Kölner Erzbischofs und der namentlich nicht genannten Grafen von Waldeck-Pyrmont angesehen. Beide besaßen seit 1255 je die Hälfte des Städtchens Lügde, das als Münzstätte in der Umschrift genannt ist. Ob tatsächlich eine erzbischöflich-gräfliche Gemeinschaftsprägung erfolgt ist, wie Krusy und Grote meinen, oder nicht vielmehr mit Hävernick eine reine erzbischöfliche Emission angenommen werden muss, ist umstritten.

Literatur: H. Krusy, Die Münzen der Grafen von Schwalenberg und ihrer Seitenlinien Pyrmont, Sternberg und Waldeck (1986) Nr. 74 d (dieses Stück); W. Hävernick, Die Münzen von Köln I (1935) Nr. 1074; H. Grote, Die Waldeckschen Münzen des Mittelalters, in: Münzstudien 5 (1867) 89 Nr. 3 (als Münze Graf Hildbolds von Waldeck-Pyrmont, 1268-1317).

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18213798

Letzte Aktualisierung: 15.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Münzkabinett

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